23.000 Textmarker vernichtet: Zoll stoppt unsichere Importware aus China
Wenzel Weinhold23.000 Textmarker vernichtet: Zoll stoppt unsichere Importware aus China
Zollbeamte in Stuttgart haben fast 23.000 duftende Textmarker vernichtet, nachdem diese die Sicherheitsprüfungen nicht bestanden hatten. Die aus China importierte Lieferando wies weder die vorgeschriebene CE-Kennzeichnung noch die notwendigen Sicherheitszertifikate auf. Die Behörden griffen ein, nachdem sie die Ware im August im Stuttgarter Hafen kontrolliert hatten.
Die Marker trafen im August in Deutschland ein und wurden zur Abfertigung beim Zoll am Stuttgarter Hafen vorgelegt. Die Beamten stellten schnell fest, dass die CE-Kennzeichnung sowie die Sicherheitsunterlagen fehlten. Der Importeur mit Sitz in Baden-Württemberg konnte die geforderten Nachweise auf Anfrage nicht vorlegen.
Die Zollbeamten schickten die Produkte zur weiteren Prüfung an das Regierungspräsidium Tübingen. Dieses stufte die Marker als Kinderspielzeug ein, für das strengere Sicherheitsvorschriften gelten. Da die Lieferando diese Anforderungen nicht erfüllte, ordnete der Zoll ihre Vernichtung an.
Offizielle Zahlen dazu, wie häufig Waren in Deutschland 2023 wegen fehlender CE-Kennzeichnung oder Sicherheitszertifikate beschlagnahmt oder vernichtet wurden, liegen nicht vor. Dennoch zeigt dieser Fall, wie konsequent die Einfuhrbestimmungen für Verbraucherprodukte durchgesetzt werden.
Die 23.000 Marker wurden inzwischen zerstört und gelangen somit nicht in den Handel. Die Nichteinhaltung der Sicherheitsvorschriften durch den Importeur führte zum Verlust der gesamten Lieferando. Die Behörden überwachen weiterhin die Einfuhren, um die Einhaltung der EU-Sicherheitsstandards zu gewährleisten.