45-Millionen-Projekt: Freiburger Wohnheim St. Alban wird zum modernen Campus für Studierende
Wenzel Weinhold45-Millionen-Projekt: Freiburger Wohnheim St. Alban wird zum modernen Campus für Studierende
Erzbistum Freiburg startet Großprojekt: Studentisches Wohnheim St. Alban in Freiburg-Littenweiler wird für 45 Millionen Euro saniert und erweitert
Das Erzbistum Freiburg hat mit der umfassenden Sanierung und Erweiterung des Studentischen Wohnheims St. Alban in Freiburg-Littenweiler begonnen. Das 45-Millionen-Euro-Projekt sieht die Modernisierung der bestehenden Gebäude sowie den Neubau von Wohnraum für Studierende und Familien vor. Weihbischof Dr. Christian Würtz segnete die Baustelle und bezeichnete sie als „wichtiges Symbol für die Unterstützung junger Menschen durch die Kirche“.
Durch die Erweiterung steigt die Zahl der Wohneinheiten von 300 auf 350, was die Lebensqualität der Bewohner deutlich verbessern soll. Geplant sind unter anderem ein neues Wohnheim für Absolventen, Familienwohnungen für Eltern mit Kindern sowie begrünte, baumbestandene Spazierwege. Zudem entstehen kleinere Wohngemeinschaften mit zwei bis fünf Zimmern.
Das Erzbistum will mit dem Projekt bezahlbaren Wohnraum für Studierende unterschiedlicher Herkunft schaffen. Nach Fertigstellung werden in den vier Freiburger Wohnheimen des Erzbistums insgesamt rund 750 Studierende untergebracht – ein wichtiger Beitrag zur Entlastung des lokalen Wohnungsmarkts. Die Bauarbeiten sollen bis Herbst 2028 abgeschlossen sein. Verantwortlich für das Vorhaben sind Weihbischof Würtz gemeinsam mit Erzbischof Stephan Burger und Bischof Dr. Peter Birkhofer. Die Initiative unterstreicht den Fokus der Diözese auf Gemeinschaft, Spiritualität und Bildung für junge Erwachsene.
Im Rahmen des Projekts entstehen 50 neue Wohneinheiten, zudem werden die bestehenden Einrichtungen des St. Alban modernisiert. Es handelt sich um einen zentralen Baustein zur Bewältigung des akuten Wohnraummangels für Studierende in Freiburg. Die Fertigstellung ist in fünf Jahren geplant; die ersten Mieter sollen Ende 2028 einziehen können.