500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Rastatt sicher entschärft
Wenzel WeinholdBombe in Rastatt muss nicht gezündet werden - 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Rastatt sicher entschärft
500-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Rastatt entdeckt
Bei Bauarbeiten für ein Schwimmbad in Rastatt (Baden-Württemberg) ist eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Behörden bestätigten, dass der Blindgänger sicher entschärft werden kann – die geplanten Evakuierungen und Entsorgungsarbeiten können daher wie vorgesehen stattfinden.
Die Bombe wurde etwa fünf Meter unter der Erdoberfläche bei Erdarbeiten freigelegt. Untersuchungen ergaben, dass sowohl der Zünder im Bug als auch der Heckzünder intakt sind, sodass eine kontrollierte Sprengung nicht erforderlich ist.
In ganz Deutschland liegen noch Tausende nicht explodierte Kriegsrelikte vergraben, oft tief im Boden. Besonders in Baden-Württemberg kommt es immer wieder zu solchen Funden, vor allem auf Baustellen. Der Kampfmittelräumdienst (Sprengstoffbeseitigungsdienst) ist für die Bergung zuständig – wie erst kürzlich in Gelnhausen.
Am Sonntag werden Anwohner im Umkreis von 500 Metern um die Fundstelle in Rastatt evakuiert. Anschließend wird das Entschärfungskomando mit der Bergung der Bombe beginnen – unter Einhaltung der üblichen Sicherheitsvorkehrungen.
Da sich die Bombe in einem stabilen Zustand befindet, gestaltet sich die Entschärfung unkompliziert. Die Evakuierung und die anschließenden Räumarbeiten werden wie geplant durchgeführt, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Solche Funde bleiben in der Region eine regelmäßige, aber gut organisierte Herausforderung.