28 March 2026, 22:27

65-Jähriger nach Ankunft in Karlsruhe wegen Betrugs festgenommen

Polizist in Uniform mit Waffe in einem Flughafen-Terminal umgeben von Menschen und Gepäck, mit Gepäckwagen, Deckenleuchten, Glaswänden und Informationsanzeigen im Hintergrund.

65-Jähriger nach Ankunft in Karlsruhe wegen Betrugs festgenommen

Am 3. Mai 2025 wurde ein 65-jähriger Deutscher am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden nach seiner Ankunft aus Spanien festgenommen. Die Behörden handelten auf Grundlage von Passenger-Name-Record-Daten (PNR), die einen offenen Haftbefehl wegen Betrugs anzeigten. Da der Mann die Geldstrafe nicht begleichen konnte, muss er nun eine 30-tägige Haftstrafe antreten.

Die Festnahme erfolgte nach geltendem deutschen Recht. Seit 2017 sind Fluggesellschaften verpflichtet, PNR-Daten aller internationalen Linienflüge an das Bundeskriminalamt zu übermitteln. Diese Informationen werden von mehreren Behörden geprüft, um Verdächtige im Zusammenhang mit schweren Straftaten – darunter Terrorismus und Betrug – zu identifizieren.

In diesem Fall hatte das System den Haftbefehl gegen den 65-Jährigen erkannt, der wegen Betrugsvorwürfen ausgestellt worden war. Die Bundespolizei nahm ihn nach der Landung in Gewahrsam. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am 25. März 2026, als ein 56-jähriger Franzose am selben Flughafen wegen Insolvenzbetrugs festgenommen wurde. Im Gegensatz zu dem Deutschen beglich der französische Reisende die Strafe und durfte seine Reise fortsetzen.

Der 65-Jährige hingegen war nicht in der Lage, die Geldbuße zu zahlen. Daraufhin wurde seine Bewährungsstrafe in eine 30-tägige Haftstrafe umgewandelt.

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Der Fall zeigt, wie PNR-Daten dabei helfen, offene Haftbefehle durchzusetzen. Der Mann muss die volle Strafe von 30 Tagen sofort antreten. Die Behörden nutzen das System weiterhin, um Personen zu ermitteln und festzunehmen, die wegen schwerer Straftaten gesucht werden.

Quelle