Abschied mit Brisanz: Hrgota wechselt von Fürth zu Hertha BSC vor Relegations-Duell
Wenzel WeinholdAbschied mit Brisanz: Hrgota wechselt von Fürth zu Hertha BSC vor Relegations-Duell
SpVgg Greuther Fürth steht vor einer schweren Aufgabe: Am kommenden Sonntag (13:30 Uhr MEZ, live bei Sky) trifft das Team auf Hertha BSC – ein Spiel von besonderer Brisanz. Der Verein kämpft aktuell als Vorletzter in der Relegationszone der 2. Bundesliga ums Überleben. Gleichzeitig verlässt mit Branimir Hrgota ausgerechnet der langjährige Kapitän nach sieben Jahren den Klub – und wechselt ausgerechnet zu jenem Gegner, dem man am Sonntag auf dem Platz gegenübersteht.
Hrgota zählt seit Jahren zu den prägendsten Spielern der Fürther. Seit seinem Wechsel 2017 bestritt er 238 Partien, in denen er 69 Tore erzielte und 41 Vorlagen lieferte – ein Rekord in der Vereinsgeschichte, sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Liga. Als Mannschaftskapitän seit 2020 führte er das Team durch Höhen und Tiefen. Doch mit auslaufendem Vertrag lehnte er eine Verlängerung ab und wird künftig für Hertha BSC auflaufen. Damit wird das Duell am Sonntag sein letztes Pflichtspiel gegen seinen neuen Arbeitgeber – eine besondere Konstellation.
Die Situation verleiht dem ohnehin schon entscheidenden Spiel zusätzliche Spannung. Greuther Fürth braucht dringend Punkte im Abstiegskampf, während Hrgotas Abschied das Ende einer Ära markiert. Der 31-Jährige gilt als einer der einflussreichsten Akteure der jüngeren Vereinsgeschichte – ein Leader, der mit Rekorden und Führung den Klub über Jahre prägte.
Nach sieben Jahren und unzähligen Leistungen verlässt Hrgota die Franken nun Richtung Berlin. Sein Wechsel zu Hertha wird nach dem Spiel vollzogen, sodass die Fürther im entscheidenden Moment auf ihren Identifikationsspieler verzichten müssen. Das Ergebnis dieser Partie könnte den weiteren Weg des Vereins in der 2. Bundesliga maßgeblich bestimmen.






