15 May 2026, 18:24

Angela Rogan: Vom Pokertisch zur Professur und zurück in die Szene

Plakat mit der Aufschrift "The Irish Poker Club" in schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, umrahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit einer bunten Kleeblatt-Illustration.

Angela Rogan: Vom Pokertisch zur Professur und zurück in die Szene

Angela Rogan hat eine außergewöhnliche Karriere sowohl in der Wissenschaft als auch im Poker vorzuweisen. Die in Belfast geborene Spielerin begann früh mit dem Kartenspiel, bevor sie später als angesehene Dozentin an der Queen’s University Belfast tätig war. Jetzt sorgt sie nach Jahren der Abwesenheit wieder für Furore in der lebendigen Pokerszene.

Ihr erster Kontakt mit Poker erfolgte mit nur elf Jahren in einem Taxidepot in Belfast. In dieser Zeit lernte sie Varianten wie Railroad, Southern Cross und Big Heart Brag kennen – Spiele, bei denen der Dealer die Regeln bestimmt. Als sie später, noch vor dem Pokerboom, in Spielbanken einkehrte, war sie oft die einzige Frau am Tisch.

Nach einem persönlichen Schicksalsschlag – dem Verlust ihrer Enkelin – widmete sie sich der akademischen Laufbahn. Sie schloss ihr Studium mit Bestnoten ab, gefolgt von einem voll finanzierten Master- und einem Promotionsstudium. Trotz der Herausforderung, vier Kinder unter fünf Jahren großzuziehen, gab sie weder das Pokerspiel noch die Reisen zu Turnieren auf.

Erst kürzlich kehrte Rogan nach ihrer Promotion zu Live-Turnieren zurück und hat bereits über 10.000 Pfund an Preisgeldern gewonnen. Ihr 18-jähriger Sohn, den sie selbst im Pokerspiel unterrichtet, sicherte sich bei seinem ersten Event der Irish Poker Tour stolze 3.500 Pfund. Rogan selbst schätzt die PartyPoker Tour besonders wegen ihrer einladenden Atmosphäre und der Förderung von Nachwuchsspielern.

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Abseits des Pokertischs unterrichtet sie an der Queen’s University Belfast in den Fächern Kriminologie, Soziologie, Medizinrecht und statistische Datenanalyse.

Ihr Comeback in der Pokerszene verlief rasant und erfolgreich – mit Turniersiegen, die ihre lange Liste an Erfolgen weiter verlängern. Als Mutter und Mentorin prägt sie das Spiel nach wie vor: Sie coacht ihren Sohn und bleibt gleichzeitig auf höchstem Niveau konkurrenzfähig. Ihre Geschichte steht für Widerstandskraft, Können und eine lebenslange Leidenschaft für Poker.

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