08 April 2026, 06:18

Apotheken protestieren am 23. März: Warum viele am Streiktag schließen

Schwarze und weiße Zeitung mit der Überschrift "Berliner Wespen, August 6, 1875" mit einer Gruppe von Menschen in Not, einige schauen ängstlich nach oben und andere verwirrt nach unten.

Apotheken protestieren am 23. März: Warum viele am Streiktag schließen

Apotheken in ganz Deutschland bereiten sich auf einen Protesttag am 23. März vor. Die von Apothekeninhabern und Apothekerverbänden organisierte Aktion wird in Großstädten wie Berlin, Düsseldorf, Hannover und München zu Kundgebungen führen. Die Beschäftigten fordern von der Politik die Umsetzung zugesagter Gebührenerhöhungen sowie bessere Arbeitsbedingungen.

Die Entscheidung, am 23. März zu schließen, liegt allein bei der jeweiligen Apothekenleitung. Falls ein Betrieb an diesem Tag seine Türen nicht öffnet, müssen die Mitarbeiter dennoch ihr reguläres Gehalt erhalten. Vorgesetzte dürfen ihre Angestellten weder zur Teilnahme an den Demonstrationen verpflichten noch sie auffordern, ausgefallene Arbeitsstunden nachzuholen.

Apotheken, die geöffnet bleiben, arbeiten wie gewohnt weiter. Geschlossene Betriebe müssen jedoch sicherstellen, dass die Patientenversorgung über Notdienste aufrechterhalten wird. Während der Schließung können Arbeitgeber den Mitarbeitern Aufgaben wie Bestandsprüfungen oder Bürotätigkeiten zuweisen, um sie zu beschäftigen.

Der Protest wird von Branchenverbänden und nicht von Gewerkschaften ausgerufen. Das bedeutet, die Teilnahme ist freiwillig, und jede Apotheke entscheidet selbst, ob sie sich beteiligt.

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Hinter der Aktion stehen anhaltende Spannungen um die Finanzierung und Arbeitsbedingungen im Sektor. Auch geschlossene Apotheken zahlen ihre Mitarbeiter weiter und halten Notdienste vor. Die Ergebnisse der Demonstrationen könnten künftige Verhandlungen mit der Politik beeinflussen.

Quelle