Baden-Württemberg begrüßt 232 neue Justizfachangestellte im Jahrgang 2025
Cordula RingBaden-Württemberg begrüßt 232 neue Justizfachangestellte im Jahrgang 2025
Justiz Baden-Württemberg begrüßt 232 neue Auszubildende für den Jahrgang 2025
Die Justizbehörden in Baden-Württemberg heißen 232 neue Nachwuchskräfte willkommen, die ab sofort eine Ausbildung zur Justizfachangestellten an 22 Amts- und Landgerichten beginnen. Justiz- und Migrationsministerin Marion Gentges gab den offiziellen Start des Programms bekannt.
Insgesamt hatten sich 2.284 Bewerberinnen und Bewerber auf die 232 Ausbildungsplätze beworben. Besonders hart umkämpft waren die Stellen im Bezirk des Oberlandesgerichts Karlsruhe: Hier setzten sich nur 90 Kandidatinnen und Kandidaten gegen 726 Mitbewerber durch. Im Bezirk des Oberlandesgerichts Stuttgart wurden dagegen 142 Auszubildende aus 1.558 Bewerbungen ausgewählt.
Während der dreijährigen Ausbildung erhalten die angehenden Justizfachangestellten eine monatliche Vergütung. Diese beträgt im ersten Jahr brutto 1.236,82 Euro, steigt im zweiten Jahr auf 1.290,96 Euro und liegt im dritten Jahr bei 1.340,61 Euro. Nach erfolgreicher Prüfung können sie im öffentlichen Dienst des Landes nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) beschäftigt werden.
Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, hat zudem die Möglichkeit, einen sechsmonatigen Zusatzlehrgang zu absolvieren. Diese zusätzliche Qualifizierung bereitet auf den Laufbahndienst im mittleren Justizdienst vor. Das Justizministerium wirbt zudem mit der Kampagne "#seiamstaat" gezielt um Fachkräfte und setzt auf moderne Personalgewinnung.
Die neuen Auszubildenden starten nun ihre dreijährige Ausbildung an Gerichten in ganz Baden-Württemberg. Ihre Tätigkeiten werden den reibungslosen Ablauf des Justizbetriebs unterstützen. Nach dem Abschluss besteht für sie die Option, sich innerhalb des Justizdienstes weiterzuentwickeln.






