Baden-Württemberg importiert 2025 deutlich weniger Spargel – doch der Trend bleibt stabil
Nadeschda HolzapfelBaden-Württemberg importiert weniger Spargel - Baden-Württemberg importiert 2025 deutlich weniger Spargel – doch der Trend bleibt stabil
Baden-Württemberg importierte 2025 deutlich weniger Spargel als im Vorjahr
Die Einfuhren gingen um 640 Tonnen zurück – ein Rückgang um 18,3 % im Vergleich zu 2024. Dennoch führte die Region im vergangenen Jahr noch rund 2.900 Tonnen frischen oder gekühlten Spargel ein.
Spanien blieb mit einem Anteil von 52,1 % der wichtigste Lieferant für Baden-Württemberg. Auch Mexiko (14,9 %), Italien (10,4 %), Peru (8,6 %) und Griechenland (5,4 %) steuerten nennenswerte Mengen bei.
Deutschlandweit steigen die Spargelimporte seit Jahren In den vergangenen fünf Jahren verzeichnete Deutschland ein stetiges Wachstum bei den Spargeleinfuhren. Zwischen 2021 und 2025 stiegen die Gesamtlieferungen um etwa 15 bis 20 %. Peru hat sich dabei in der Nebensaison – von September bis März – zum führenden Lieferland entwickelt.
Baden-Württembergs Einfuhren schwanken stark Die Importmengen des Bundeslandes unterliegen jährlichen Schwankungen. Wetterbedingungen und Arbeitskräftemangel beeinflussen die lokale Produktion, sodass die Region weiterhin stark auf ausländische Lieferanten angewiesen ist.
Während die Spargelimporte in Baden-Württemberg zurückgingen, setzt sich bundesweit der Trend zu steigenden Einfuhren fort. Spanien dominiert weiterhin die Versorgungswege der Region, während Peru eine Schlüsselrolle bei der Deckung der Nachfrage außerhalb der Hauptsaison spielt. Die lokale Produktion bleibt aufgrund wechselhafter Wetterverhältnisse und Personalengpässen unberechenbar.