14 January 2026, 18:53

Baden-Württemberg kämpft mit 83.000 Euro gegen wachsende Jugendverschuldung

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Bis zu 20 Millionen Kreditnehmer können ihre Kredite unter dem Schuldenentlastungsprogramm der Biden-Administration vollständig storniert werden."

Baden-Württemberg kämpft mit 83.000 Euro gegen wachsende Jugendverschuldung

Baden-Württemberg investiert über 83.000 Euro in neues Projekt gegen wachsende Jugendverschuldung

Das in Freiburg ansässige Vorhaben soll junge Menschen zu mehr finanzieller Verantwortung erziehen. Behörden warnen, dass Online-Shopping und Ratenzahlungen immer mehr Unter-30-Jährige in die Schuldenfalle treiben.

Das Projekt mit dem Titel „Kein Geld, kein Glück? Mit Fibi und Fiko im Plus bleiben“ ist Teil einer landesweiten Kampagne gegen Überschuldung. Aktuelle Zahlen zeigen, dass bereits 6,7 Prozent der jungen Menschen in der Region verschuldet sind – mit steigender Tendenz.

Die Pilotphase läuft von Januar 2025 bis Dezember 2026 und richtet sich an Schulen, Jugendzentren sowie Stadtteile wie Weingarten und Stühlinger. Die Veranstalter setzen auf kreative Lehrmethoden, um die Teilnehmenden zu erreichen. Das vollständige Programm wird anschließend bis Februar 2029 fortgeführt. Junge Menschen lernen dabei, mit Geld umzugehen, Ausgaben zu kontrollieren und digitale Zahlungen sicher zu nutzen. Ein zentrales Ziel ist es, sie vor typischen Schuldenfallen zu bewahren – insbesondere denen, die mit Online-Käufen zusammenhängen.

Das Freiburger Projekt erhält Landesförderung, um finanzielle Bildung dort anzubieten, wo sie am dringendsten benötigt wird. Durch den Fokus auf praxisnahe Fähigkeiten soll die Zahl der jungen Erwachsenen verringert werden, die in die Schulden geraten. Die Ergebnisse der Pilotphase werden künftige Maßnahmen in ganz Baden-Württemberg prägen.