03 April 2026, 10:21

Baden-Württemberg setzt auf "TrueWonderBänke" für seine UNESCO-Welterbestätten

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Baden-Württemberg setzt auf "TrueWonderBänke" für seine UNESCO-Welterbestätten

Baden-Württemberg beherbergt sieben UNESCO-Welterbestätten – vier davon wurden bereits vor 2010 anerkannt. Dazu zählen historische Wahrzeichen wie das Zisterzienserkloster Maulbronn und das Inselkloster Reichenau. Nun soll eine neue Initiative diese Stätten mit innovativen Sitz- und Informationspunkten namens "TrueWonderBänke" noch zugänglicher für Besucher machen.

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Die "TrueWonderBänke" wurden von Ministerin Nicole Razavi bei einer Veranstaltung auf der Insel Reichenau offiziell vorgestellt. Jede Bank dient zugleich als Rastplatz und Informationsstation: Mit einer Karte, einem Überblick über die Welterbestätten der Region und standortspezifischen Details ausgestattet, bietet sie zudem per QR-Code Zugang zu einem Kurzfilm über die Kulturgüter.

Das Projekt ist Teil des übergeordneten Konzepts "UNESCO-Welterbe BW", das darauf abzielt, die kulturellen und architektonischen Schätze der Region zu bewahren, zu vernetzen und bekannter zu machen. Die Bänke können an allen sieben Stätten aufgestellt werden und fungieren als verbindendes Symbol sowie als Blickfang für Besucher. Zu den anerkannten Orten zählen unter anderem der Obergermanisch-Raetische Limes, die Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen und die Häuser von Le Corbusier in Stuttgarts Weißenhofsiedlung.

Weitere bedeutende Stätten sind die Höhlen und die Kunst der Eiszeit auf der Schwäbischen Alb sowie das historische Kurstädtchen Baden-Baden. Die Initiative lädt Besucher ein, die Vielfalt des regionalen Erbes zu entdecken, und bietet eine praktische Möglichkeit, sich über die Bedeutung jeder einzelnen Stätte zu informieren.

Die Einführung der TrueWonderBänke markiert einen wichtigen Schritt, um das Erlebnis der UNESCO-Stätten in Baden-Württemberg für Besucher noch ansprechender zu gestalten. Die Bänke verbinden auf einfache, aber wirkungsvolle Weise Information, Erholung und die Verbindung zur reichen Geschichte der Region. Alle sieben Standorte haben nun die Option, diese Elemente in ihr Besucherangebot zu integrieren.

Quelle