14 January 2026, 19:18

Baden-Württemberg sichert 96,5 Millionen Euro für bahnbrechende Krebs- und Energieprojekte

Ein detaillierter alter Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem hervorgehobenen Gebäude in der unteren rechten Ecke und Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

Baden-Württemberg sichert 96,5 Millionen Euro für bahnbrechende Krebs- und Energieprojekte

Forschende in Baden-Württemberg haben im Rahmen der ERC Synergy Grants Fördergelder der EU in Höhe von 96,5 Millionen Euro eingeworben. Das Geld fließt in große Vorhaben zur Krebsbehandlung, Lebererkrankungen und erneuerbaren Energien. Beteiligt sind fünf führende Einrichtungen in Freiburg, Heidelberg und Tübingen.

Die Förderung unterstützt vier zentrale Forschungsbereiche: Krebserkennung, Krebstherapie, Lebererkrankungen sowie Photovoltaik-Energie. Die Projekte werden von Teams des Universitätsklinikums Heidelberg, der Universität Freiburg und der Eberhard Karls Universität Tübingen geleitet. Zudem wirken das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg und das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg mit.

Jedes Projekt wird von verantwortlichen Hauptforscherinnen und Hauptforschern koordiniert. In Freiburg (SFB 1450) übernehmen Prof. Dr. D. Olivo und Prof. Dr. M. Herbst die Leitung. Das Heidelberger Team (SFB 1366) wird von Prof. Dr. H. Walzel und Prof. Dr. J. Deussing angeführt. Das Tübinger Vorhaben (SFB 1398) leiten Prof. Dr. A. Schulze und Prof. Dr. F. Zengerle. Baden-Württemberg liegt damit bei der Zahl der ERC Synergy Grant-Projekte an der Spitze aller deutschen Bundesländer. Die Region führt auch bei der Anzahl der beteiligten Hauptforscher in diesen hochkarätigen Forschungsinitiativen.

Die 96,5 Millionen Euro treiben die Forschung in zentralen medizinischen und energetischen Bereichen voran. Die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Instituten in Freiburg, Heidelberg und Tübingen zielt darauf ab, Fortschritte in der Gesundheitsversorgung und nachhaltigen Technologie zu erzielen. Die Förderung festigt zudem Baden-Württembergs Position als führender Standort für EU-geförderte Spitzenforschung.