Baden-Württemberg startet Großoffensive für mehr Sicherheit von Zweiradfahrern
Antonio SchleichBaden-Württemberg startet Großoffensive für mehr Sicherheit von Zweiradfahrern
Baden-Württemberg startet landesweite Sicherheitsoffensive für Zweiradfahrer am 28. April 2026
Die Initiative folgt auf einen deutlichen Anstieg von Verletzungen durch E-Scooter sowie eine hohe Zahl von Unfällen mit Fahrradfahrern und Motorradfahrern im vergangenen Jahr. Mit strengeren Kontrollen und Aufklärungskampagnen wollen die Behörden die Verkehrssicherheit verbessern.
Hintergrund sind alarmierende Zahlen aus dem Jahr 2025: Über 16.800 Verkehrsunfälle mit Personenschaden in der Region betrafen Zweiradfahrer – das sind mehr als die Hälfte aller derartigen Vorfälle. Die Verletzungen durch E-Scooter stiegen im Vergleich zum Vorjahr um über ein Drittel an.
Während der Aktion rückt die Polizei besonders riskante Verhaltensweisen in den Fokus. Illegales Überholen auf Radwegen und zugeparkte Fahrradspuren werden gezielt kontrolliert. Mehr als 1.300 Beamte nehmen an über 300 Kontroll- und Präventionsmaßnahmen teil, vor allem im südlichen Schwarzwald.
Ziel ist nicht nur eine kurzfristige Überwachung, sondern nachhaltige Verbesserungen. Die Beamten gehen auf die Bevölkerung zu, um auf typische Gefahrenstellen im Straßenverkehr hinzuweisen. Die Kampagne soll Straßen für Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Motorradfahrer gleichermaßen sicherer machen.
Am Aktionstag wird es eine verstärkte Polizeipräsenz und gezielte Eingriffe geben. Durch die Bekämpfung gefährlichen Verhaltens und Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer hoffen die Behörden, Unfälle und Verletzungen zu reduzieren. Die Maßnahmen spiegeln die wachsende Sorge um die Sicherheit von Zweiradfahrern in der Region wider.






