Baden-Württemberg und Bayern liefern sich Duell um Emirates-Direktflug nach Stuttgart
Nadeschda HolzapfelBaden-Württemberg lockt Emirates-Flüge nach Stuttgart - Baden-Württemberg und Bayern liefern sich Duell um Emirates-Direktflug nach Stuttgart
Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut setzt sich dafür ein, dass die Fluggesellschaft Emirates eine Direktverbindung zum Flughafen Stuttgart aufnimmt. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund eines wachsenden Wettbewerbs unter den deutschen Bundesländern, die um die Expansionspläne der Airline buhlen. Emirates bedient derzeit die Standorte Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg, Stuttgart jedoch noch nicht.
Hoffmeister-Kraut hat offiziell beim Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder um Unterstützung gebeten, um Emirates die notwendigen Verkehrsrechte für Stuttgart zu erteilen. Sie betonte die Bedeutung der Golfregion, insbesondere der Vereinigten Arabischen Emirate, für den Außenhandel Baden-Württembergs. Eine direkte Verbindung könnte die wirtschaftlichen Beziehungen stärken und den Geschäftsreiseverkehr ankurbeln.
Das Werben um die neue Strecke hat eine Rivalität zwischen Baden-Württemberg und Bayern ausgelöst. Sowohl der Flughafen Stuttgart als auch der Münchner Flughafen haben Bewerbungen eingereicht, um Emirates’ nächstes deutsches Ziel zu werden. Die betroffenen Bundesländer – Baden-Württemberg und Bayern – konkurrieren dabei um die wirtschaftlichen Vorteile, die mit der Ansiedlung der Airline verbunden wären.
Die Entscheidung von Emirates wird darüber bestimmen, welcher Flughafen die neue Route erhält. Bei einem Erfolg könnte Stuttgart eine direkte Verbindung nach Dubai erhalten, was Handel und Anbindung verbessern würde. Das Ergebnis wird zudem die künftige Konkurrenz zwischen den deutschen Bundesländern um internationale Flugpartnerschaften prägen.