Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und wird vielfältiger als je zuvor
Wenzel WeinholdBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und wird vielfältiger als je zuvor
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen. Zum ersten Mal sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten. Mit dieser Erweiterung sollen mehr Stimmen Gehör finden, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen in lokalen Entscheidungsprozessen einsetzen.
Der Beirat hat kürzlich neue Führungspersönlichkeiten gewählt. Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur übernahm den Vorsitz, während Uta Vossebrecker, Vertreterin der Städtischen Max-Bruch-Musikschule, zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.
Die Gruppe verabschiedete zudem einen aktualisierten Aktionsplan zur Inklusion. Dieses Dokument wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.
Um seinen Einfluss zu stärken, entsandte der Beirat Vertreter in zentrale Ausschüsse des Stadtrats. Ihre Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen bei wichtigen kommunalpolitischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Das Ziel bleibt klar: Die Anliegen von Menschen mit Behinderungen sollen fest in den alltäglichen Entscheidungsprozessen verankert werden.
Der erweiterte Beirat vereint nun vielfältigere Stimmen, darunter auch die von Menschen mit Lernbehinderungen. Der überarbeitete Aktionsplan und die neuen Ausschussrollen markieren Schritte hin zu mehr Inklusion in Bergisch Gladbach. Als nächstes steht die Zustimmung der städtischen Gremien an.






