31 May 2026, 18:17

Berliner Asiatisches Musikfestival vereint Tradition und Moderne in klangvollem Auftakt

Berlin Asian Music Festival

Berliner Asiatisches Musikfestival vereint Tradition und Moderne in klangvollem Auftakt

Das Berliner Asiatische Musikfestival eröffnete mit traditionellen und modernen Klängen aus dem ganzen Kontinent

Am Montag startete das Berliner Asiatische Musikfestival mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Tönen aus ganz Asien. Die Veranstaltung wollte durch Aufführungen, die von klassischer bis zu zeitgenössischer asiatischer Musik reichten, den Austausch und die Entdeckung neuer Klänge fördern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Den Auftakt bildete das Nur Ensemble, ein Streichquartett, das westliche Spieltechniken mit asiatischen musikalischen Einflüssen verband. Ihr Auftritt gab den Ton an für einen Abend voller vielfältiger Stile.

Es folgte der Tenor Ju Hyeok Lee, der koreanische Kunstlieder vortrug und dabei die Verbindungen zwischen koreanischer und deutscher Musiktradition betonte. Sein Auftritt wurde vom Publikum mit warmem Applaus bedacht.

Später entführte das mongolische Duo Khukh Tenger die Zuhörer mit traditionellen Instrumenten und Trachten in die weiten Steppen der Mongolei. Ihre Musik füllte den Saal und gab einen Eindruck von den endlosen Landschaften des Landes.

Die Vokalgruppe Quarticolo präsentierte anschließend Lieder aus China, Japan und Korea und zeigte so die reiche Vielfalt asiatischer Gesangstraditionen. Jeder Auftritt – ob traditionell oder modern – wurde gleichermaßen begeistert gefeiert, ohne dass sich ein klarer Favorit unter den Zuschauern abzeichnete.

Das Publikum bestand überwiegend aus Frauen, nur wenige Männer waren anwesend. Auch Diplomaten aus mehreren Ländern nahmen teil, was auf das wachsende internationale Interesse an dem Festival hindeutet.

Der erste Abend bot eine nahtlose Verbindung von Alt und Neu, Ost und West. Die Veranstalter deuteten an, das musikalische Spektrum in den kommenden Ausgaben weiter ausbauen zu wollen – aufbauend auf dem Erfolg in diesem Jahr.

Quelle