17 June 2026, 17:58

Berliner Polizist soll mit gefälschtem Sportabzeichen Beförderung erschlichen haben

Beschuldigung von Betrug: Polizeibeamter soll Beförderung erlangt haben

Berliner Polizist soll mit gefälschtem Sportabzeichen Beförderung erschlichen haben

Ein Berliner Polizist sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt, nachdem er mit einem gefälschten Dokument eine Beförderung und eine Gehaltserhöhung erschlichen haben soll. Im Mittelpunkt der Täuschung steht ein gefälschtes Deutsches Sportabzeichen in Gold, das er angeblich 2020 erworben hatte. Laut Staatsanwaltschaft kostete der Betrug die Polizei Tausende Euro.

Der Beamte reichte ein gefälschtes Zertifikat ein, um seine Behauptung zu stützen, die renommierte Sportauszeichnung erhalten zu haben. Auf Grundlage dieses Dokuments wurde er befördert und sein Gehalt erhöht. Allein durch diesen Betrug entstehen der Berliner Polizei bis Mai 2026 voraussichtlich Kosten in Höhe von etwa 7.700 Euro.

Weitergehende Ermittlungen förderten zusätzliches Fehlverhalten zutage: Im Jahr 2020 gab der Polizist wiederholt an, dienstunfähig zu sein – doch Beweise zeigten, dass er sehr wohl arbeitsfähig war. Diese Handlungen sind Gegenstand zweier weiterer Betrugsverfahren gegen ihn.

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Die Staatsanwaltschaft fordert nun die Rückzahlung von insgesamt rund 19.300 Euro. Die Berliner Polizei hat zudem ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Der Beamte muss sich vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten.

Der Fall verdeutlicht die finanziellen Folgen seines Handelns für die Polizei: Durch die Täuschung und die falschen Dienstunfähigkeitsmeldungen beläuft sich der geschätzte Gesamtschaden auf etwa 11.600 Euro. Rechtliche und interne Verfahren werden über die endgültigen Konsequenzen für seine Karriere und seine Finanzen entscheiden.

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