22 December 2025, 01:46

Betrügerische Handwerker treiben in Tübingen ihr Unwesen - So können Sie sich schützen!

Ein Marktplatz mit ausgestellten Stolen und einigen Menschen.

Betrügerische Handwerker treiben in Tübingen ihr Unwesen - So können Sie sich schützen!

Betrügerische Handwerker in Tübingen unterwegs – so können Sie sich schützen!

Vorsicht vor falschen Handwerkern in Tübingen: Das Landeskriminalamt warnt vor dieser Masche.

Falsche Handwerker gehen in Tübingen auf Betrugstour und geben sich als seriöse Dienstleister aus, um unnötige oder mangelhafte Reparaturen durchzuführen. Ein Anwohner verlor Geld, nachdem Betrüger vorgaben, sein Badezimmer zu reparieren – stattdessen hinterließen sie es beschädigt. Die Behörden raten zur Wachsamkeit.

Ein 42-jähriger Mann aus Tübingen wurde kürzlich Opfer eines solchen Betrugs: Scheinhandwerker boten an, sein Badezimmer zu renovieren. Nach der Bezahlung hinterließen sie den Raum in schlechterem Zustand als zuvor – ohne Rechnung oder Unterlagen für die angebliche Arbeit.

In einem anderen Fall behaupteten Betrüger, ein Dach zu sanieren, reinigten es jedoch nur mit einem Hochdruckreiniger und verursachten dabei Schäden, ohne echte Reparaturen vorzunehmen. Die Täter zielen oft auf Haushalte ab, die dringend Hilfe benötigen, und missbrauchen deren Vertrauen für finanziellen Gewinn.

Um nicht auf solche Tricks hereinzufallen, rät die Polizei: - Lassen Sie unaufgeforderte Handwerker niemals in Ihre Wohnung. - Prüfen Sie das Unternehmen vorher gründlich – recherchieren Sie offizielle Angaben und verlangen Sie ein detailliertes Angebot inklusive Mehrwertsteuer. - Besprechen Sie die Arbeiten im Vorfeld ausführlich und kontrollieren Sie sie danach sorgfältig. - Bei Zweifeln: Nehmen Sie sich Zeit, die Rechnung genau zu prüfen – seriöse Anbieter drängen nicht zur Eile. - Wer Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte umgehend die Polizei kontaktieren.

Die Zunahme falscher Handwerker in Tübingen zeigt, wie wichtig Vorsicht bei der Auftragsvergabe ist. Durch die Überprüfung von Referenzen, die Forderung nach korrekten Unterlagen und die Ablehnung unaufgefordeter Angebote können sich Verbraucher schützen. Verdächtige Vorfälle sollten umgehend der Polizei gemeldet werden, um weitere Betrugsfälle zu verhindern.