17 January 2026, 13:33

Blutige Messerattacke in Ulmer Elektronikmarkt: Polizei schießt auf Verdächtigen

Eine Zeichnung einer Gruppe von Menschen, die um einen Tisch mit Büchern und Gegenständen sitzen, und ein Text unten mit der Aufschrift "brutaler Angriff - vorläufig festgenommen".

Auseinandersetzung in Ulm eskaliert - Stichverletzungen und Knochenbrüche - Blutige Messerattacke in Ulmer Elektronikmarkt: Polizei schießt auf Verdächtigen

Messattacke in Ulmer Elektronikmarkt: Verdächtiger von Polizei angeschossen

In einem Elektronikmarkt in Ulm hat sich am Mittwoch eine brutale Messerattacke ereignet. Ein 29-jähriger Mann aus Eritrea soll während eines Streits einen 41-jährigen Kunden erstochen haben. Die Polizei schoss später auf den Verdächtigen, der daraufhin unter Bewachung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Der Vorfall begann im Inneren des Geschäfts, als der Angreifer sein Opfer mit einem Messer attackierte. Der 41-Jährige erlitt Verletzungen am Oberkörper, die Ärzte jedoch als nicht lebensbedrohlich einstuften. Beide Männer wurden zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Während der Auseinandersetzung trafen Polizeibeamte ein und eröffneten das Feuer auf den Angreifer. Der Verdächtige erlitt dabei schwere Gesichts- und Handverletzungen, wodurch er zunächst vernehmungsunfähig war. Noch am selben Tag wurde ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und schwerer Körperverletzung erlassen. Am folgenden Morgen wurde der Beschuldigte – noch immer in intensivmedizinischer Behandlung – einem Richter vorgeführt. Die Ermittler haben bisher nicht bestätigt, was den Streit ausgelöst hat. Die Polizei ermittelt weiter; der Verdächtige bleibt unter medizinischer Überwachung in Untersuchungshaft.

Das Opfer erholt sich derweil von seinen nicht lebensgefährlichen Verletzungen, während dem Angreifer versuchter Totschlag vorgeworfen wird. Die Ursache des Konflikts ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Beide Männer stehen vorerst unter ärztlicher Beobachtung.