Bodenseekreis reformiert Krankenhäuser: Drei Bieter im Rennen um Zukunft der Versorgung
Wenzel WeinholdBodenseekreis reformiert Krankenhäuser: Drei Bieter im Rennen um Zukunft der Versorgung
Landkreis Bodensee reformiert sein Krankenhauswesen
Der Kreistag des Bodenseekreises strukturiert seine Krankenhausversorgung um. Drei Bieter haben kürzlich ihre Konzepte vorgestellt, die endgültige Entscheidung wird im Mai erwartet. Ziel des Verfahrens ist es, die hochwertige medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern.
Am 24. März 2026 präsentierten drei Unternehmen – die Oberschwabenklinik (OSK), die AMEOS Gruppe und die SRH Holding – jeweils innerhalb einer Stunde ihre Pläne. Die Vorträge umfassten medizinische Konzeptionen, Finanzmodelle sowie Forderungen nach Unterstützung. Konkrete Bewertungskriterien aus diesen Sitzungen wurden bisher nicht öffentlich bekannt gegeben.
Landrat Luca Wilhelm Prayon betonte, dass die Prüfung der Angebote planmäßig voranschreite. In weiteren Gesprächen werde man sich nun auf die OSK und AMEOS konzentrieren, um verbindliche Versorgungsverträge auszuhandeln. Zudem ist für den 29. April 2026 eine nicht öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verwaltung und Kultur angesetzt.
Die abschließende Debatte und Beschlussfassung findet in einer öffentlichen Kreistagssitzung am 13. Mai 2026 statt. Bis dahin bleibt die Feinabstimmung des finanziellen Rahmens eine zentrale Aufgabe. In dieser Sitzung wird der Kreistag den künftigen Dienstleister auswählen – eine Entscheidung, die die Krankenhausversorgung im Bodenseekreis über Jahre prägen wird. Der ausgewählte Partner trägt dann die Verantwortung, die medizinische Versorgung im Landkreis zu erhalten und weiterzuentwickeln.






