Brutaler Angriff im Regionalzug: Fahrgast hält Belästiger bis zur Polizei fest
Cordula RingBrutaler Angriff im Regionalzug: Fahrgast hält Belästiger bis zur Polizei fest
Am Mittwochabend kam es in einem Regionalzug in Baden-Württemberg zu einem beunruhigenden Vorfall. Ein 32-jähriger Mann soll eine weibliche Fahrgästin belästigt und anschließend einen weiteren Reisenden angegriffen haben, der einschritt. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen wegen des Angriffs eingeleitet.
Die Auseinandersetzung begann gegen 18:40 Uhr im RE 14b in Richtung Freudenstadt. Nach Angaben von Zeugen soll der Verdächtige eine Frau im Zug zunächst verbal belästigt haben. Ein 47-jähriger Mitreisender griff ein und forderte den Mann auf, den Platz zu wechseln.
Die Situation spitzte sich zu, als der Zug den Bahnhof Bondorf erreichte. Als der 47-Jährige aussteigen wollte, griff ihn der Verdächtige plötzlich und ohne Vorwarnung körperlich an. Das Opfer wehrte sich, übermannte den Angreifer und hielt ihn bis zum Eintreffen der Beamten am Boden fest.
Die Behörden bestätigten, dass der Verdächtige zuvor auf Konfrontationen mit verbaler Aggression reagiert hatte. Die Bundespolizei prüft nun den Fall, unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung.
Der Geschädigte hielt den Angreifer bis zur Übernahme durch die Sicherheitskräfte fest. Bisher gab es keine breitere öffentliche Debatte oder Medienberichterstattung über Verkehrssicherheit oder Präventionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Vorfall. Die Ermittlungen dauern an.