27 June 2026, 16:18

Bundesverkehrsminister Schnieder blockt weitere Milliardenhilfen für die Bahn ab

Schneider lehnt zusätzliche Milliarden für pünktliche Züge ab

Bundesverkehrsminister Schnieder blockt weitere Milliardenhilfen für die Bahn ab

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder lehnt weitere Finanzhilfen für die Deutsche Bahn ab

Verkehrsminister Patrick Schnieder hat Forderungen nach zusätzlichen staatlichen Hilfen für die Deutsche Bahn zurückgewiesen. Stattdessen bestehe er darauf, dass der Bahnkonzern die vorhandenen Mittel effizienter einsetzen müsse. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Probleme bei der Zuverlässigkeit des Schienennetzes.

Schnieder räumte ein, dass sich die Pünktlichkeit und Stabilität des Netzes nicht von heute auf morgen dramatisch verbessern werde. Gleichzeitig betonte er, dass jedes abgeschlossene Bauprojekt schrittweise Fortschritte bringe. Im aktuellen Legislaturzeitraum stehen der Bahn fast 170 Milliarden Euro zur Verfügung – davon sind bereits über 106 Milliarden für Schienenprojekte vorgesehen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Minister wies Forderungen nach höheren Zuschüssen mit den Worten „So einfach ist das nicht“ zurück. Stattdessen forderte er mehr Effizienz, einen schnelleren Ausbau der Infrastruktur und eine beschleunigte Digitalisierung. Zudem unterstrich er die Notwendigkeit modernisierter Anlagen und optimierter Betriebsabläufe.

Schnieder ist überzeugt, dass die Deutsche Bahn mit dem bestehenden Budget erhebliche Fortschritte erzielen kann. Er erwartet, dass das Unternehmen die Digitalisierung des Netzes vorantreibt und die verfügbaren Ressourcen besser nutzt. Statt nach weiteren Geldern zu verlangen, müsse sich die Bahn nun auf Effizienzsteigerung und Modernisierung konzentrieren. Die bereitstehenden Mittel seien beträchtlich – und Schnieder rechnet mit sichtbaren Verbesserungen, sobald die Projekte vorankommen. Mit jedem abgeschlossenen Ausbauabschnitt sei eine schrittweise Steigerung der Zuverlässigkeit zu erwarten.

Quelle