10 April 2026, 18:21

Bundesweiter Apotheker-Protest am 23. März: Warum viele Filialen geschlossen bleiben

Drei Männer in weißen Kitteln an einer Apotheken-Theke mit Papieren und Gegenständen, auf einem Schwarz-Weiß-Bild.

Bundesweiter Apotheker-Protest am 23. März: Warum viele Filialen geschlossen bleiben

Apotheker in ganz Deutschland protestieren am 23. März bundesweit

Am 23. März werden Apotheker in ganz Deutschland zu einem landesweiten Protest aufrufen. Die von der Apothekervereinigung Nordrhein (AVNR) organisierte Aktion wird dazu führen, dass viele Apotheken an diesem Tag ihre Türen schließen. In Großstädten wie Berlin, München, Hannover und Düsseldorf sind Kundgebungen geplant.

Die AVNR hat alle Apothekenmitarbeiter aufgerufen, sich an den Protesten zu beteiligen – in weißen Kitteln und im vollständigen Team. In Düsseldorf versammeln sich die Teilnehmer um 12 Uhr am Burgplatz; die Veranstaltung dauert voraussichtlich bis etwa 13 Uhr. Zeitgleich finden in anderen Städten ähnliche Demonstrationen statt.

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Kernforderung des Verbandes ist eine Erhöhung der festen Abgabegebühr auf 9,50 Euro. Zudem lehnt die AVNR Pläne für "Apotheken ohne Labor" oder "ohne Apotheker" entschieden ab. Zur Unterstützung der Kampagne stehen Protestmaterialien und Kundeninformationen auf der Website Nulltarif zur Verfügung.

Die Organisatoren betonen, dass sie erwarten, dass die Behörden das Recht der Apotheken auf eine unbehinderte Protestausübung respektieren. Ziel der Aktion ist es, höhere Gebühren durchzusetzen und berufliche Standards in den Apotheken zu wahren. Bei der erwarteten breiten Beteiligung hofft die AVNR, mit dem Protest Aufmerksamkeit für ihre Forderungen zu erzeugen. Nach Abschluss der Demonstrationen nehmen die Apotheken ihren regulären Betrieb wieder auf.

Quelle