15 May 2026, 18:23

Carl Zeiss streicht bis zu 1.000 Jobs – und setzt auf radikale Umstrukturierung

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Carl Zeiss streicht bis zu 1.000 Jobs – und setzt auf radikale Umstrukturierung

Carl Zeiss AG kündigt weltweiten Abbau von bis zu 1.000 Stellen an

Der deutsche Technologiekonzern Carl Zeiss AG hat Pläne bekannt gegeben, in den nächsten drei Jahren bis zu 1.000 Arbeitsplätze weltweit abzubauen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund sinkender Umsätze und zielt darauf ab, die finanzielle Performance des Unternehmens durch ein umfassendes Restrukturierungsprogramm zu verbessern.

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In der ersten Jahreshälfte 2026 verzeichnete Zeiss einen Rückgang des Gesamtumsatzes um 5,7 Prozent, wobei insbesondere die Sparten Ophthalmologie und chirurgische Mikroskope schwächere Ergebnisse als im Vorjahr erzielten.

Im Mittelpunkt der Umstrukturierung stehen die Steigerung der Kosteneffizienz und die Stärkung der Ertragskraft. Teile der Zeiss-Produktion sollen in Länder mit niedrigeren Lohnkosten verlagert werden, zudem sind Einsparungen im Einkauf vorgesehen. Produkte mit geringen Gewinnmargen werden im Rahmen der Maßnahmen schrittweise vom Markt genommen.

Federführend bei der Restrukturierung ist die Tochtergesellschaft Carl Zeiss Meditec, die auf Medizintechnik spezialisiert ist. Das Programm wird die Sparte voraussichtlich bis zu 150 Millionen Euro kosten. Trotz der hohen Ausgaben bezeichnet das Unternehmen die Maßnahmen als notwendige Investition, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die eingesparten Mittel sollen in Wachstum und Innovation fließen. Die Stellenstreichungen und betrieblichen Änderungen werden schrittweise über die nächsten drei Jahre umgesetzt. Durch die Restrukturierung verringert sich die globale Belegschaft von Zeiss um bis zu 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Unternehmen erwartet, dass die Veränderungen die finanzielle Stabilität sichern und die langfristige Entwicklung unterstützen. Im Fokus bleibt die Wettbewerbsfähigkeit in den wichtigsten Technologiemärkten.

Quelle