CDU-Fraktionschef Heuer wehrt sich gegen AfD-Kooperationsvorwürfe in Sachsen-Anhalt
Nadeschda HolzapfelCDU-Fraktionschef Heuer wehrt sich gegen AfD-Kooperationsvorwürfe in Sachsen-Anhalt
Guido Heuer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt, hat Vorwürfe einer Zusammenarbeit mit der AfD zurückgewiesen. Er wies insbesondere die Anschuldigungen einer Absprache mit Ulrich Siegmund, dem Spitzenkandidaten der Partei, entschieden zurück. Ein kürzlich veröffentlichtes Foto und Video von einer Wahlveranstaltung hatten die Diskussion ausgelöst.
Heuer bezeichnete die Aufnahmen als irreführend und betonte, sie vermittelten einen „völlig falschen Eindruck“ seiner Interaktion mit Siegmund. Zwar räumte er ein, dass die Situation missverstanden werden könne, ließ sich darin jedoch nicht einschränken.
Zuvor hatte er alle Fraktionen – einschließlich der AfD – aufgefordert, CDU-Anträge im Landtag zu unterstützen. Dabei argumentierte er, die Herkunft einer parlamentarischen Mehrheit sei zweitrangig, solange die inhaltlichen Vorlagen überzeugend seien. Gleichzeitig unterstrich Heuer, die CDU müsse mit der AfD sachpolitisch im Rahmen der parlamentarischen Regeln zusammenarbeiten.
Die AfD bezeichnete er als „Dilemma“ – eine rechtsextreme, aber demokratisch gewählte Partei. Er kritisierte, dass die öffentliche Debatte wichtige Themen wie Bürokratieabbau und Fachkräftemangel überlage. Heuer bleibt bei seiner Haltung, mit allen Fraktionen im Parlament im Dialog zu stehen. Sein Fokus liege auf inhaltlichen Lösungen, nicht auf politischen Bündnissen. Die Diskussion über seinen Umgang mit der AfD hält die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit weiterhin aufrecht.






