CDU in Pforzheim pocht auf kombinierte Badeanlage – doch der Rat blockiert weiter
Antonio SchleichCDU in Pforzheim pocht auf kombinierte Badeanlage – doch der Rat blockiert weiter
CDU-Stadtratsfraktion in Pforzheim bleibt bei Forderung nach kombinierter Badeanlage – trotz anhaltender Debatten
Die CDU-Stadtratsfraktion in Pforzheim hält weiterhin an ihrer Unterstützung für eine kombinierte Badeanlage fest, obwohl die Diskussionen darüber andauern. Fraktionschef Florentin Goldmann kritisierte die Verzögerungen scharf und warf den Gegnern "unproduktiven Populismus" vor. Der Vorschlag der CDU – ein Neubau in Huchenfeld mit einem klaren Finanzierungskonzept – hat bisher jedoch keine Mehrheit gefunden.
Schon im März war der CDU-Plan für eine kombinierte Badeanlage im Stadtrat gescheitert. Seither argumentiert Goldmann, dass je länger die Debatten ohne Ergebnisse geführt würden, desto unvermeidlicher die eigene Lösung werde. Kürzlich bezeichnete er Kritiker als "selbsternannte Badeexperten" und warf ihnen vor, mit populistischen Manövern Zeit zu verschwenden, statt nach praktikablen Lösungen zu suchen.
Ziel des CDU-Plans ist es, den Pforzheimer Bürgern eine langfristige Lösung für die wasserbasierte Freizeitgestaltung zu bieten. Goldmann bezeichnete den aktuellen Stand der Gespräche jedoch als "fast schon erwartungsgemäß" – rivalisierende Fraktionen hätten bislang weder konkrete noch finanziell tragfähige Alternativen vorgelegt.
Die CDU-Stadträtin Marianne Engeser pflichtete dieser Kritik bei und warf einigen Kollegen vor, die Haushaltsrealitäten zu ignorieren. Statt sich mit den finanziellen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen, würden bestimmte Ratsmitglieder lediglich Emotionen schüren, ohne machbare Pläne vorzulegen.
Vor der Sitzung des Haushaltsstrukturausschusses äußerte die CDU-Fraktion die Hoffnung, dass sich nun alle Parteien auf einen sachlich kalkulierten Ansatz einigen könnten. Ihr Vorschlag – eine neue Anlage in Huchenfeld mit einem vollständig durchfinanzierten Modell – sei der einzige realistische Weg nach vorn, so die Begründung.
Trotz der Betonung der Notwendigkeit kommt die CDU mit ihrem Vorhaben für eine kombinierte Badeanlage jedoch nicht voran. Da keine Alternativpläne die finanziellen oder praktischen Anforderungen erfüllen, drängt die Fraktion weiterhin auf eine Entscheidung nach Maßgabe der Umsetzbarkeit. Die nächste Ausschusssitzung wird zeigen, ob endlich ein Konsens erreicht werden kann.






