Cher glänzt beim Bambi – doch Gottschalks peinlicher Auftritt stiehlt die Show
Antonio SchleichGottschalk Verursacht Aufsehen bei Bambi-Verleihung - Cher glänzt beim Bambi – doch Gottschalks peinlicher Auftritt stiehlt die Show
Cher stahl die Show bei der Bambi-Verleihung 2024/2025 – doch nicht nur wegen ihres Preises für das Lebenswerk. Die Gala wurde vor allem durch das seltsame Verhalten von Moderator Thomas Gottschalk geprägt, das die Stimmung trübte und die Künstlerin zeitweise in den Hintergrund drängte.
Der Abend begann mit der Ehrung Chers, die für ihre legendäre Karriere in Musik und Unterhaltung mit dem Bambi ausgezeichnet wurde. Schauspieler Hannes Jaenicke überreichte den Preis und nannte sie "die Künstlerin, die Ikone, die Humanistin, die Legende"**. Auch die Bambi-Jury schwärmte in ihrer offiziellen Begründung von der "Pop-Göttin".
Doch Cher machte klar, dass sie sich nicht auf Lorbeeren ausruht. Auf dem roten Teppich betonte sie, sie sei "eine arbeitende Frau" und "eine starke Frau" – ihre Karriere sei längst nicht vorbei. Die Stimmung kippte, als Gottschalk sie ankündigte. Seine Rede wirkte abgehackt und verworren, mit langen Pausen und verschliffenen Worten. Irritierend mutmaßte er sogar, Chers und sein eigener Bambi könnten "in einem Feuer schmelzen" – das Publikum reagierte mit Buhrufen. Später gab Gottschalk zu, sich den ganzen Abend "desorientiert" gefühlt zu haben. Es war nicht sein erster Eklat mit der Sängerin: Jahre zuvor hatte er sie auf der Bühne umarmt und als Double verkannt – ein Fauxpas, der sie damals verärgert haben soll. Diesmal lenkte sein Auftritt erneut die Aufmerksamkeit von der Preisträgerin ab und warf Fragen nach seinem Zustand auf.
Cher verließ die Gala mit ihrer Trophäe und dem unmissverständlichen Signal, dass sie weiterhin präsent ist. Gottschalks Auftritt hingegen sorgte für Spekulationen über seinen Zustand an diesem Abend. Der Kontrast zwischen der souveränen Preisträgerin und dem unberechenbaren Moderator wurde zum prägenden Moment der Veranstaltung.