Deutsche lehnen höhere Rente mit 67,5 Jahren deutlich ab – nur 29 Prozent dafür
Wenzel WeinholdDeutsche lehnen höhere Rente mit 67,5 Jahren deutlich ab – nur 29 Prozent dafür
Eine aktuelle Umfrage zeigt deutliche Ablehnung in Deutschland gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Nur 29 Prozent der Bevölkerung befürworten eine Erhöhung auf 67,5 Jahre. Die Mehrheit der Deutschen spricht sich klar für die Beibehaltung des aktuellen Systems aus.
Die Meinungen gehen quer durch die politischen Lager weit auseinander. 77 Prozent der Wähler der Linken lehnen den Vorschlag ab, ebenso 84 Prozent der AfD-Anhänger. Demgegenüber unterstützen 55 Prozent der Grünen-Wähler und 58 Prozent der Union-Sympathisanten die geplante Änderung.
Auch regionale und berufliche Unterschiede sind deutlich erkennbar: 73 Prozent der Ostdeutschen lehnen die Pläne ab. Unter den Erwerbstätigen sprechen sich 68 Prozent gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters aus. Bei SPD-Anhängern zeigt sich ein gespaltenes Bild – nur 37 Prozent stehen hinter den Plänen der Rentenkommission.
Insgesamt lehnen 62 Prozent der Deutschen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters ab. Die Umfrage offenbart tiefe Gräben zwischen Parteien, Regionen und Beschäftigungsgruppen. Die Zustimmung zur Reform bleibt in den meisten Gruppen in der Minderheit.
