Deutscher Maschinenbau kämpft mit sinkenden Exporten und wachsender China-Konkurrenz
Nadeschda HolzapfelDeutscher Maschinenbau kämpft mit sinkenden Exporten und wachsender China-Konkurrenz
Die Exporte des deutschen Maschinenbaus sind zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen. Der Rückgang spiegelt die wachsende Konkurrenz aus China und den schwächeren transatlantischen Handel wider. Branchenvertreter nennen diese Herausforderungen als Hauptgründe für den Einbruch.
Die USA blieben zwar der wichtigste Absatzmarkt, doch sanken die Lieferungen dorthin um 8,1 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Gleichzeitig brachen die Exporte nach China drastisch um 24 Prozent ein und erreichten nur noch 760 Millionen Euro.
Frankreich hat China mittlerweile überholt und ist nun der zweitwichtigste Markt. Die Ausfuhren dorthin stiegen um 6,1 Prozent auf insgesamt 830 Millionen Euro.
Dietrich Birk, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Baden-Württemberg, führte den Rückgang auf die zunehmende Konkurrenz chinesischer Hersteller zurück. Zudem verwies er auf die nachlassenden Wirtschaftsbeziehungen zwischen Europa und den USA als weiteren Faktor.
Die Exportzahlen des Sektors zeigen verschobene globale Handelsströme. Während Chinas Anteil schrumpft und Frankreich an Boden gewinnt, sehen sich die Unternehmen einem härteren Wettbewerb ausgesetzt. Die Branche muss sich an die veränderten Marktbedingungen anpassen.






