Deutschland bricht Rekord: Über zehn Millionen Stammzellspender registriert
Cordula RingDeutschland bricht Rekord: Über zehn Millionen Stammzellspender registriert
Deutschland erreicht Meilenstein bei Stammzellspenden: Über zehn Millionen potenzielle Spender registriert
Deutschland hat einen bedeutenden Meilenstein bei der Stammzellspende erreicht: Mehr als zehn Millionen Menschen sind mittlerweile als potenzielle Spender erfasst. Das deutsche Register – das größte der Welt – spielte 2024 eine Schlüsselrolle bei einem Rekordjahr für lebensrettende Spenden.
Die Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) mit Sitz in Ulm koordiniert weltweit die Suche nach passenden Spendern. Im vergangenen Jahr vermittelte die Organisation 8.349 Stammzellspenden – die höchste Zahl, die jemals in einem einzigen Jahr verzeichnet wurde. Jede dieser Spenden bedeutet für Patienten mit Blutkrebs eine entscheidende Überlebenschance.
Rund 30 Prozent aller globalen Stammzellspenden stammen mittlerweile aus Deutschland. Doch der Großteil dieser Spenden geht ins Ausland: Etwa drei Viertel werden an Patienten in anderen Ländern vermittelt, nur ein Viertel bleibt im Inland.
Durch das weitverzweigte Netzwerk des Registers haben Patienten weltweit Zugang zu potenziellen Spendern. Zwar liegen die genauen Zahlen für 2024 noch nicht vor, doch die wachsende Spenderzahl erweitert kontinuierlich die Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene.
Das deutsche Stammzellspender-Register bleibt eine unverzichtbare Ressource für Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen. Mit über zehn Millionen registrierten Spendern und einer steigenden Zahl an Spenden unterstützt das System sowohl deutsche als auch internationale Medizinerteams. Der Rekord von 2024 unterstreicht die wachsende Rolle Deutschlands in der globalen Gesundheitsversorgung.






