Dillweißenstein bekommt neue Kindergärten – ohne Betreuungslücken für Kinder
Nadeschda HolzapfelDillweißenstein bekommt neue Kindergärten – ohne Betreuungslücken für Kinder
Die Zukunft der Kindergärten im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein nimmt Gestalt an – nach monatelanger Planung. Seit 2018 arbeiten die Stadt und die Evangelische Kirche gemeinsam daran, dass Kinder keine Nachteile erleben, wenn die bisherigen Einrichtungen schließen. Ein reibungsloser Übergang hat für beide Seiten oberste Priorität.
Die Gespräche zwischen der Stadt Pforzheim und der Evangelischen Kirche begannen im Mai 2018. Ursprünglich hatte die Kirche geplant, ihre Kindergärten in Dillweißenstein 2021 zu schließen und einen langfristigen Betrieb ausgeschlossen. Später willigte sie jedoch ein, die Standorte so lange weiterzuführen, bis neue Räumlichkeiten bereitstehen.
Bürgermeister Peter Boch und Dr. Jens Adam, stellvertretender Dekan der Evangelischen Kirche, haben nach praktikablen Lösungen für die betroffenen Einrichtungen gesucht. Ihre Verhandlungen führten dazu, dass drei Standorte an neue Träger übergeben werden – und damit vor der Schließung bewahrt bleiben. Beide Seiten betonten, dass konkrete Pläne erst vorgestellt werden, sobald sie vollständig ausgearbeitet sind.
Aktuell prüft die Stadt mögliche Grundstücke in Dillweißenstein für den Neubau von Kindergärten. Ziel ist es, den Übergang so zu koordinieren, dass Kinder nahtlos von den alten in die neuen Einrichtungen wechseln können. Boch versicherte Eltern und Mitarbeitenden zudem, dass der Prozess behutsam gestaltet werde.
Darüber hinaus hat die Stadt Interesse signalisiert, langfristig einen konfessionellen Träger nach Dillweißenstein zu holen. Damit soll Familien in dem Stadtteil auch künftig ein Angebot mit religiösem Hintergrund erhalten bleiben.
Die Evangelische Kirche wird die bestehenden Kindergärten so lange weiterbetreiben, bis Ersatz bereitsteht. Gleichzeitig werden neue Standorte geprüft, um Versorgungslücken in der Kinderbetreuung zu vermeiden. Mit einem klaren Zeitplan und der fortgesetzten Zusammenarbeit wollen Stadt und Kirche die Umstrukturierung abschließen – ohne dass es zu Unterbrechungen im Betrieb kommt.






