Eis und Schnee auf Autos werden zu tödlichen Gefahren im Straßenverkehr
Wenzel WeinholdEis und Schnee auf Autos werden zu tödlichen Gefahren im Straßenverkehr
Temperaturen um den Gefrierpunkt schaffen verborgene Gefahren auf den Straßen, warnt ein hochrangiger Polizeibeamter. Thomas Rau, Polizeidirektor in Laupheim, weist auf die Risiken von Eis und Schnee hin, die sich an Fahrzeugen ansammeln. Nicht entfernte Schnee- oder Eismassen können zu tödlichen Geschossen werden und Fahrer sowie Insassen schwer gefährden.
Wenn die Temperaturen um den Nullpunkt schwanken, bilden sich dicke Eisschichten auf Autodächern, Lkw-Planen und Abdeckungen. Selbst kleine Eisbrocken können bei herabfallenden Bewegungen die Windschutzscheibe eines folgenden Fahrzeugs zerschlagen. Der plötzliche Aufprall zwingt Fahrer oft zu riskanten Ausweichmanövern oder abruptem Bremsen – mit potenziell schweren Unfällen als Folge.
Auch Schnee, der sich auf Motorhauben, Frontscheiben oder Dächern ansammelt, birgt erhebliche Risiken. Rutscht er während der Fahrt herab, kann er andere Autofahrer blenden oder Hindernisse auf der Straße bilden. Die Polizei betont: Fahrer müssen vor Fahrtantritt sämtlichen Schnee und Eis entfernen. Wer dies versäumt, muss mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg oder sogar strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Rau rät zudem, ausreichend Abstand zum Vordermann zu halten. Dieser Puffer gibt Fahrern die nötige Reaktionszeit, falls das vorausfahrende Fahrzeug wegen herabfallendem Eis oder Schnee plötzlich bremst.
Die Behörden appellieren an alle Autofahrer, vor Fahrtantritt in winterlichen Bedingungen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Das Freiräumen von Schnee und Eis ist nicht nur eine Sicherheitsfrage, sondern gesetzlich vorgeschrieben. Wer die Regeln ignoriert, riskiert nicht nur Strafen, sondern setzt auch andere Verkehrsteilnehmer der Gefahr durch herabstürzende Eismassen aus.






