Feiertags-Streichung scheitert an massivem Widerstand der Deutschen
Vorschlag zur Abschaffung eines Feiertags in Deutschland stößt auf breite Ablehnung
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Wähler die Idee ablehnt – selbst während Politiker nach Wegen suchen, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Die Debatte entstand im Zuge von Regierungsdiskussionen über eine Ausweitung der Arbeitszeiten, um die schwache wirtschaftliche Entwicklung zu bekämpfen. Eine Forsa-Umfrage ergab, dass nur 21 Prozent der Deutschen für die Streichung eines Feiertags sind, während 76 Prozent dagegen sind. Bei den erwerbstätigen Erwachsenen ist der Widerstand noch ausgeprägter: Lediglich 16 Prozent befürworten den Vorschlag, 82 Prozent lehnen ihn ab.
Auch unter den Anhängern der Parteien gibt es ähnliche Vorbehalte. 85 Prozent der Wähler der Linken und 87 Prozent der AfD-Anhänger lehnen den Plan ab. Selbst bei den CDU/CSU-Wählern, wo die Zustimmung mit 31 Prozent am höchsten ist, überwiegt die Ablehnung.
Der Vorschlag wird als kurzfristige Lösung betrachtet, um die Arbeitsstunden zu erhöhen. Kritiker argumentieren jedoch, dass er die tieferliegenden wirtschaftlichen Probleme nicht löst. Zudem besteht die Sorge, dass ein Vorantreiben der Maßnahme zu massivem öffentlichen Widerstand führen könnte.
In der Frage zeigt sich kaum ein regionaler Unterschied. Sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland ist die Ablehnung des Plans vergleichbar hoch.
Der Versuch der Regierung, die Produktivität zu steigern, trifft auf starken öffentlichen Widerstand. Da die Mehrheit der Wähler die Abschaffung eines Feiertags ablehnt, könnten die Verantwortlichen gezwungen sein, nach alternativen Lösungen zu suchen. Die Debatte unterstreicht die Herausforderung, wirtschaftliche Notwendigkeiten mit der öffentlichen Stimmung in Einklang zu bringen.






