14 January 2026, 19:32

Festnahme am Karlsruher Hauptbahnhof: Schwarzfahrer mit Drogen und aggressivem Welpen

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung eines Bahnhofs mit Menschen, die auf verschiedenen Gegenständen sitzen, darunter Schienen, Geländer, Wände und Fenster, mit dem Text "verurteilt Leben im Millbank-Gefängnis" oben und unten.

Festnahme am Karlsruher Hauptbahnhof: Schwarzfahrer mit Drogen und aggressivem Welpen

Zwei Männer wurden am Karlsruher Hauptbahnhof festgenommen, nachdem sie ohne gültige Fahrkarten von Basel aus gereist waren. Das Duo, 16 und 26 Jahre alt, muss sich nun wegen mehrerer Vorwürfe verantworten – darunter illegaler Einreise, Beförderungserschleichung und Drogendelikte.

Der Vorfall ereignete sich auf Gleis 3/4, wo Bundespolizisten die Verdächtigen nach einer Reihe von Verstößen vorläufig festnahmen.

Die beiden Männer waren in Basel in einen Zug gestiegen und ohne Bezahlung ihrer Fahrt bis Karlsruhe gelangt. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass sie sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufhielten.

Der 26-Jährige wurde bei der Konfrontation aggressiv: Er zerschlug eine Notfall-Scheibe, um eine verschlossene Zugtür gewaltsam zu öffnen. Später fand die Polizei bei ihm einen nicht angemeldeten Welpen, der beschlagnahmt und einem Tierschutzverein übergeben wurde. Gegen ihn wird zudem ermittelt, weil er eine gefährliche Hunderasse ohne Genehmigung eingeführt haben soll. Der 16-Jährige hingegen verweigerte jede Kooperation mit den Beamten – er soll diese beleidigt und versucht sein, zu fliehen, woraufhin er in Handschellen gelegt wurde. Bei beiden Männern wurden illegale Betäubungsmittel sichergestellt.

Neben Beförderungserschleichung und illegalem Aufenthalt werden den Verdächtigen der Missbrauch von Notrufeinrichtungen sowie der Besitz von Cannabis vorgeworfen. Dem 26-Jährigen drohen zusätzliche Anklagepunkte wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Drogenhandels.

Die beiden Beschuldigten bleiben bis zum Abschluss der Ermittlungen in Gewahrsam. Bei einer Verurteilung müssen sie mit Strafen wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht, Ordnungswidrigkeiten im öffentlichen Verkehr und Drogendelikten rechnen. Der beschlagnahmte Welpe sowie die sichergestellten Rauschgiftmittel befinden sich nun in der Obhut der zuständigen Behörden.