19 March 2026, 12:23

Forderungen nach Jagd- und Angelreform: Warum Aktivisten strengere Regeln fordern

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferd, mit einer Fahne im Hintergrund und dem Text "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden" unten.

Forderungen nach Jagd- und Angelreform: Warum Aktivisten strengere Regeln fordern

Forderungen nach Reformen von Jagd- und Angelpraktiken in Deutschland werden lauter. Aktivistinnen und Aktivisten sowie Petitionen drängen auf strengere Regeln – mit dem Argument, dass die aktuellen Gesetze unnötiges Tierleid verursachen. Die Debatte entzündet sich, während erst kürzlich die Bundesregelungen zur Wolfsjagd aktualisiert wurden, umfassendere Einschränkungen aber weiterhin unklar bleiben.

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Jährlich töten deutsche Hobbyjäger über fünf Millionen Wildtiere und 200.000 Katzen. Peter Höffken von PETA hält die Jagd weder für ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar. Die Organisation wirft ihr vor, sie zerstöre soziale Strukturen von Tieren, führe zu höheren Reproduktionsraten und verursache vermeidbares Leid.

Aktuell zirkulieren Petitionen, die ein Verbot von Trophäenfotos im Internet fordern, die Abschaffung von Bewegungsjagden sowie ein Ende der Hubertusmessen in Kirchen. Eine weitere Kampagne zielt darauf ab, Kinder vor der Gewalterfahrung während der Jagd zu schützen. Gleichzeitig geraten Angler in die Kritik, weil sie jährlich Millionen Fische mit Haken verletzen – was zu langem Schmerz und langsamem Ersticken führt.

PETA betont, dass Fische fühlende Wesen mit komplexem Sozialverhalten sind. Studien belegen, dass sie Schmerzen empfinden und sich sogar im Spiegel erkennen können. Weitere Petitionen rufen zum Boykott von Regionen auf, in denen Wölfe massakriert werden, und verlangen ein Verbot gefährlicher Tierfallen.

Zwar hat die Bundesregierung am 5. März 2026 ein Wolfsjagdgesetz verabschiedet, doch fehlen klare Daten zu landesweiten Einschränkungen für Veranstaltungen wie das Anschießen (Schießübungen auf Ziele). PETA besteht darauf, dass alle, die Tiere respektieren, Jagd und Angeln vollständig meiden sollten.

Die Initiative für Veränderung zielt sowohl auf rechtliche als auch kulturelle Aspekte der Jagd in Deutschland ab. Die Petitionen sollen Praktiken begrenzen, die nach Ansicht der Aktivistinnen und Aktivisten ohne Rechtfertigung Schaden anrichten. Der Fokus liegt derzeit darauf, das Bewusstsein zu schärfen und politischen Druck aufzubauen, um Handlungswillen zu erzwingen.

Quelle