07 May 2026, 20:22

Forschungsprojekt Athletin-D untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzensportlerinnen

Titelbild von "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen.

Forschungsprojekt Athletin-D untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzensportlerinnen

Neues Forschungsprojekt Athletin-D: Wie der Menstruationszyklus die Leistung im Spitzensport beeinflusst

Ein neues Forschungsvorhaben mit dem Namen Athletin-D soll untersuchen, wie sich der Menstruationszyklus auf die Leistung von Spitzensportlerinnen auswirkt. An dem Projekt sind mehrere deutsche Hochschulen beteiligt, darunter die Universitäten Freiburg, Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München. Mit einer Förderung von rund 1,6 Millionen Euro zielt die Studie darauf ab, in den nächsten vier Jahren das Training und Gesundheitsmanagement von Sportlerinnen zu verbessern.

Das Athletin-D-Konsortium konzentriert sich dabei auf geschlechtsspezifische Unterschiede – insbesondere darauf, wie hormonelle Schwankungen die sportliche Leistung und Regeneration beeinflussen. An der Universität Freiburg erforscht das Team von Dr. Jana Strahler die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stress, Lebensstil und psychischer Gesundheit bei Spitzensportlerinnen.

Geplant ist die Entwicklung eines digitalen Systems für individualisiertes Training und Gesundheitsmonitoring. Die Forscher:innen arbeiten eng mit Athletinnen, Trainer:innen und Sportverbänden zusammen, um sicherzustellen, dass die Erkenntnisse praxisnah umsetzbar sind. Ziel ist es, präzisere Trainingsmethoden zu entwickeln und gleichzeitig die langfristige Gesundheit von Sportlerinnen zu schützen.

Die Finanzierung der vierjährigen Studie übernimmt das Bundesinstitut für Sportwissenschaft. Durch die Verknüpfung von wissenschaftlicher Forschung mit praktischen Erfahrungen will das Konsortium die Lücke zwischen Theorie und Leistung im Wettkampfsport schließen.

Die Ergebnisse könnten zu maßgeschneiderten Trainingsprogrammen für Sportlerinnen führen. Ein besseres Verständnis der hormonellen Einflüsse könnte zudem helfen, Verletzungen vorzubeugen und die Regeneration zu optimieren. Von den Erkenntnissen sollen sowohl Einzelathletinnen als auch der Spitzensport insgesamt profitieren.

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