Freiburg finanziert neue Verbundschule durch Abfallwirtschafts-Deal mit Remondis
Antonio SchleichFreiburg finanziert neue Verbundschule durch Abfallwirtschafts-Deal mit Remondis
Freiburg hat die Zukunft seines Abfallwirtschaftssystems gesichert und gleichzeitig ein großes Bildungsprojekt finanziert. Die Stadt verlängerte ihre langjährige Partnerschaft mit Remondis und schafft damit Planungssicherheit für beide Bereiche – Entsorgung und Schulwesen. Mit den Einnahmen aus dem Deal wird nun im westlichen Stadtbezirk eine neue Verbundschule gebaut.
Die Zusammenarbeit zwischen Freiburg und Remondis besteht bereits seit über 20 Jahren. Das Unternehmen setzte sich in der jüngsten Ausschreibung dank überzeugender Pläne für Kreislaufwirtschaft, Innovation und ökologische Vorteile durch. Der neue Vertrag tritt am 1. Januar 2027 in Kraft.
Laut Vereinbarung bleibt Remondis mit 47 Prozent an der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) beteiligt, dem städtischen Entsorgungs- und Reinigungsbetrieb. Für die Bürger ändert sich nichts an der Abfallabfuhr oder Straßenreinigung. Auch die rund 500 Arbeitsplätze bei der ASF bleiben erhalten.
Durch das Vergabeverfahren wurden 21 Millionen Euro erlöst, die vollständig in den Bau der neuen Verbundschule am Tuniberg fließen. Die Schule vereint eine dreizügige Gemeinschaftsschule und ein dreizügiges Gymnasium und bietet Platz für bis zu 1.200 Schülerinnen und Schüler. Zudem entstehen eine Mensa und eine große Sporthalle.
Die Verlängerung der Partnerschaft sichert Freiburg eine langfristige Planung in der Abfallwirtschaft. Die 21 Millionen Euro kommen dem Bau der Verbundschule zugute und stärken so das Bildungsangebot im westlichen Stadtbezirk. Die Dienstleistungen und Arbeitsplätze bei der ASF bleiben unverändert.






