Freiburger Regionalrat genehmigt neuen Abschnitt der 380-Kilovolt-Leitung im Oberrheintal
Antonio SchleichFreiburger Regionalrat genehmigt neuen Abschnitt der 380-Kilovolt-Leitung im Oberrheintal
Der Regionalrat Freiburg hat einen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Die Entscheidung wurde am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, bekannt gegeben. Das Projekt ist Teil der Initiative „Netzverstärkung Oberrheintal“, die die langfristige Stromversorgung sichern soll.
Der genehmigte Abschnitt erstreckt sich über etwa 19 Kilometer und führt durch Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Die Trasse verläuft vollständig im bestehenden Leitungs korridor, größtenteils parallel zur aktuellen Infrastruktur. Die neue Leitung wird 56 Strommasten umfassen und die bestehende 220-Kilovolt-Leitung mit ihren 61 Masten ersetzen, die abgebaut werden sollen.
Ursprünglich sollte das Genehmigungsverfahren die gesamte Strecke bis zum Umspannwerk Eichstetten abdecken. Aufgrund ungelöster Fragen im südlichen Bereich wurde das Verfahren jedoch aufgeteilt. Das Projekt bleibt ein zentraler Bestandteil des 120 Kilometer langen Leitungsvorhabens von TransnetBW.
Zudem werden ökologische Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt, um die Auswirkungen der Leitung auf Natur und Landschaft zu kompensieren. Die Genehmigung stellt einen wichtigen Schritt für die neue Hochspannungsleitung dar, die das Stromnetz im Zuge des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien stärken wird. Die ökologischen Maßnahmen sollen die Umweltfolgen des Baus abfedern.






