Freiburgs Straßen werden am Wochenende zum Schauplatz großer Proteste
Antonio SchleichFreiburgs Straßen werden am Wochenende zum Schauplatz großer Proteste
Freiburg erwartet an diesem Wochenende mehrere Proteste und Kundgebungen
Am kommenden Wochenende wird es in Freiburg zu mehreren Demonstrationen und Versammlungen kommen, die zu Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Straßenbahnverkehr führen können. Die Veranstaltungen behandeln Themen von der Außenpolitik bis zu Menschenrechten und ziehen voraussichtlich Hunderte von Teilnehmenden an. Die Behörden warnen vor kurzfristigen Straßensperrungen auf wichtigen Routen.
Die erste Kundgebung beginnt am Freitag, 14. November, um 11:30 Uhr mit einer kleinen stationären Versammlung am Mensagarten in der Rempartstraße. Etwa 20 Personen wollen sich dort gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und den Aufstieg rechtsextremer Tendenzen aussprechen. Noch am selben Tag findet ab 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr ein größerer Demonstrationszug statt, der am Platz der Alten Synagoge beginnt und im Stadtteil Wiehre endet. Die Organisatoren rechnen mit rund 600 Teilnehmenden. Die Route führt über die Werthmannstraße, Rempartstraße, Talstraße und die Kaiserbrücke.
Am Samstag, 15. November, findet von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr eine morgendliche Kundgebung gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen auf dem Augustinerplatz statt. Am Nachmittag beginnt die Veranstaltung „Freiheit für Gaza“ mit einem Informationsstand am Platz der Alten Synagoge von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Um 14:00 Uhr startet dann ein Demonstrationsmarsch, der über den Rotteckring, Friedrichring und die Kaiser-Joseph-Straße führt. Hier werden etwa 1.000 Teilnehmenden erwartet.
Parkhäuser bleiben während der Veranstaltungen voraussichtlich geöffnet. Kurzfristige Straßensperrungen könnten jedoch den Verkehrsfluss auf den Demonstrationsrouten beeinträchtigen.
Die Proteste an diesem Wochenende decken ein breites Spektrum politischer und gesellschaftlicher Themen ab. Mit kurzfristigen Behinderungen im öffentlichen Verkehr ist insbesondere am Freitagabend und Samstagnachmittag zu rechnen. Anwohner und Besucher werden aufgefordert, mögliche Verzögerungen bei ihrer Planung zu berücksichtigen.