16 April 2026, 04:19

Fürth feiert den Europäischen Protesttag für Inklusion mit Kultur und Aktivismus

Eine große Protestdemo in Washington, D.C. am 21. Januar 2020, mit Menschen, die spazieren gehen, Schilder halten und Fahrräder fahren, vor einem Gebäude auf einer klaren blauen Straße.

Fürth feiert den Europäischen Protesttag für Inklusion mit Kultur und Aktivismus

Fürth richtet am 2. Mai 2026 den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aus

Die von einem Bündnis lokaler und überregionaler Initiativen organisierte Veranstaltung verbindet politischen Aktivismus mit einem bunten Kulturprogramm. Besucherinnen und Besucher erwarten Musik, Tanz, Theater und Live-Kunst auf zwei Bühnen – vom Vormittag bis in den Nachmittag hinein.

Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem Trommelauftritt der Fürther Sambistas am Bahnhofplatz. Dieser schwungvolle Auftakt stimmt auf die Hauptveranstaltung ein, die von 11 bis 16 Uhr an der Dr.-Konrad-Adenauer-Anlage stattfindet.

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Um 11 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung offiziell die Kundgebung. Im Anschluss präsentiert die Lebenshilfe Fürth ein Mittagsprogramm des Hundred Wunder Theaters. Über den Tag verteilt treten Künstler wie Alle Neune, The Green Rockets, die AWO-Sänger, Saxerei, die Knights of the Street und das Hundred Wunder Theater auf.

Durch das Programm führt Moderator Toni Klug, der die Gäste zu interaktiven Aktionen und Informationsständen begleitet. Mit Live-Kunst, Tanz und Theater sorgt die Veranstaltung für eine Mischung aus Unterhaltung und gesellschaftlichem Austausch. Hinter den Kulissen haben Organisationen wie die Lebenshilfe Fürth, die AWO, das Bayerische Rote Kreuz und Aktion Mensch das Programm gestaltet.

Im Mittelpunkt steht die Sensibilisierung für die Hindernisse, mit denen Menschen mit Behinderung konfrontiert sind. Durch die Verbindung von Protest und Feier will der Tag mehr Inklusion und Verständnis in der Gesellschaft fördern.

Nach fünf Stunden mit Auftritten, Diskussionen und Mitmachaktionen endet der Protesttag. Die Veranstalter hoffen, dass die Kundgebung aktuelle Herausforderungen sichtbar macht und gleichzeitig Solidarität stärkt. Die Teilnehmenden sollen mit einem klareren Bewusstsein nach Hause gehen, wie sie sich für die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung einsetzen können.

Quelle