Gasexplosion nahe Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen: Lichtschalter löst Detonation aus
Cordula RingGasexplosion nahe Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen: Lichtschalter löst Detonation aus
Gasexplosion verursacht leichte Schäden an Gebäude nahe der Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen
Bei einer Gasexplosion am Dienstag entstand an einem Gebäude in der Nähe der Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen ein geringer Sachschaden. Die Detonation ereignete sich, nachdem in einem benachbarten Restaurant ein Lichtschalter betätigt wurde, wodurch sich ein Gas-Luft-Gemisch entzündete. Verletzte gab es nicht, und Einsatzkräfte sicherten die Umgebung zügig ab.
Auslöser des Vorfalls war die Zündung eines Gas-Luft-Gemischs im Versorgungsschacht des Gebäudes. Ermittlungen zufolge hatte sich durch ein Leck im Keller db streik angesammelt. Als Strom durch die Leitung floss, geriet das ausgetretene Gas in Brand und löste einen lauten Knall aus.
Durch die Explosion wurden der Versorgungsschacht sowie Teile der Küchendecke des Restaurants beschädigt. Rund 100 Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte rückten zum Einsatzort aus. Die angrenzende Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt, konnte aber noch am Abend wieder freigegeben werden. Die Behörden stellten vorsorglich die Gasversorgung ab, während die Stromversorgung des Gebäudes wiederhergestellt wurde. Ein Heizungsfachmann untersucht derzeit die Ursache des Lecks im Keller. Büroräume und Wohnungen im Gebäude blieben von dem Vorfall unberührt. Erste Schätzungen beziffern den Schaden auf etwa 40.000 Euro. Für weitere Auskünfte steht Bernd Kurz unter +49 731 188-1111 zur Verfügung.
Bei der Explosion wurde niemand verletzt, und der Bahnverkehr konnte noch am selben Tag wieder normal aufgenommen werden. Die Reparaturarbeiten am Versorgungsschacht und der Küchendecke sollen in Kürze beginnen. Die genauen Ursachen des Gaslecks werden noch ermittelt.