Gaugisch hofft auf WM-Schub für Frauen-Handball
Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft steht vor einer großen Herausforderung im eigenen Land. Bundestrainer Markus Gaugisch sieht die bevorstehende Weltmeisterschaft als Chance, die Popularität des Sports zu steigern. Das mit Talent gespickte Team strebt erstmals seit 16 Jahren wieder den Einzug ins Halbfinale an.
Für Deutschland beginnt das Turnier am Mittwoch mit dem Spiel gegen Island. Es folgen weitere Gruppenspiele gegen Uruguay und Serbien. Gaugisch ist überzeugt, dass der Heimvorteil seine Spielerinnen motivieren und nicht unter Druck setzen wird.
Der Auftritt der Mannschaft bei den Olympischen Spielen 2022 half, das Profil des Teams zu schärfen – insbesondere durch Leistungsträgerinnen wie Antje Döll, Jenny Behrend, Xenia Smits und Viola Leuchter, die zunehmend Bekanntheit erlangen. Gaugisch bezeichnet den aktuellen Kader als „voller echter Starqualität“ und hofft, dass ihre Leistungen das Interesse am Handball in ganz Deutschland wecken werden.
Deutschland gewann zuletzt 2007 eine WM-Medaille und erreichte seit 2008 kein Halbfinale mehr. Mannschaftskapitänin Antje Döll, die bei der Weltmeisterschaft 2025 nach einem Halbfinalsieg gegen Frankreich Silber holte, wird das Team nun auf dem Weg zu einem weiteren Podestplatz anführen.
Die Weltmeisterschaft bietet Deutschland die Möglichkeit, Geschichte zu schreiben und die Begeisterung für den Handballsport neu zu entfachen. Eine starke Leistung könnte die Rückkehr der Mannschaft an die Weltspitze einläuten. Spielerinnen und Betreuerteam sind entschlossen, ihre Ambitionen in Ergebnisse umzumünzen.