Gebetskreis nach 7:1: Deutsche und Curaçao-Spieler beten gemeinsam auf dem Platz
Antonio SchleichGebetskreis nach 7:1: Deutsche und Curaçao-Spieler beten gemeinsam auf dem Platz
Nach dem deutlichen 7:1-Sieg Deutschlands gegen Curaçao gab es eine ungewöhnliche Szene: Spieler beider Mannschaften versammelten sich spontan zu einem Gebetskreis auf dem Platz. Der Moment war kein organisierter Akt, sondern ein freiwilliger Ausdruck des Glaubens.
Felix Nmecha und Jonathan Tah von der deutschen Mannschaft schlossen sich ihren Gegnern aus Curaçao an. Nmecha bezeichnete die Geste später als Zeichen christlicher Brüderlichkeit zwischen den Spielern – trotz der sportlichen Rivalität auf dem Feld. Die Gruppe teilt die Überzeugung, dass Fußball Jesus verherrlicht, was sie zu diesem Schritt inspirierte.
Anders als bei jüngsten sozialen und politischen Kampagnen im Fußball – etwa dem Kniefall für Black Lives Matter oder Initiativen für Vielfalt und LGBT-Rechte – stand hinter dieser Aktion keine Verbands- oder Interessengruppe. Viele solche Projekte werden offiziell von Vereinen und Verbänden unterstützt, doch ihre Rolle als Plattform für gesellschaftliche Botschaften bleibt unter Fans umstritten.
Der Gebetskreis blieb ein einzigartiger, unvorbereiteter Moment der Einheit. Im Gegensatz zu anderen Kampagnen war er persönlich und spontan – ein Ausdruck des gemeinsamen Glaubens, der die Spieler nach dem Spiel zusammenführte.






