Gefälschte Aufenthaltserlaubnis: Kongolesin bei Grenzkontrolle in Kehl erwischt
Antonio SchleichGefälschte Aufenthaltserlaubnis: Kongolesin bei Grenzkontrolle in Kehl erwischt
Am 17. Juni wurde eine 27-jährige Kongolesin von deutschen Grenzbeamten am Bahnhof Kehl kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass ihr französischer Aufenthaltstitel abgelaufen war – und die vorgelegte Verlängerungsbescheinigung gefälscht war.
Der Vorfall ereignete sich während einer Routinekontrolle in einem Fernzug aus Frankreich. Die Frau zeigte einen gültigen kongolesischen Pass sowie den abgelaufenen französischen Aufenthaltstitel vor. Auf Nachfrage präsentierte sie auf ihrem Handy einen digitalen Antrag auf Verlängerung.
Die Beamten wurden misstrauisch, als sie feststellten, dass das Gültigkeitsdatum manipuliert worden war. Die Behörden bestätigten, dass die Verlängerung gefälscht war und die Frau versucht hatte, ohne gültige Erlaubnis nach Deutschland einzureisen. Gemäß den üblichen Verfahren wurde sie offiziell nach Frankreich zurückgewiesen.
Der Fall unterstreicht die laufenden Grenzkontrollen in den grenzüberschreitenden Zügen zwischen Frankreich und Deutschland. Über ähnliche Fälschungsfälle im Jahr 2024 wurden bisher keine weiteren Details bekannt. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde die Frau nach Frankreich zurückgeschickt.






