30 December 2025, 00:53

Gefälschte Pässe im Fernzug: Afghane bei Grenzkontrolle in Kehl gestoppt

Nahaufnahme einer Identitätskarte mit der amerikanischen Flagge und der Aufschrift "Critical Licence" auf der Vorderseite.

Gefälschte Pässe im Fernzug: Afghane bei Grenzkontrolle in Kehl gestoppt

Am ersten Weihnachtstag wurde ein 24-jähriger Afghane bei einer Grenzkontrolle durch die Bundespolizei im Bahnhof Kehl gestoppt. Die Beamten entdeckten bei ihm elf gefälschte afghanische Personalausweise, nachdem er keine gültigen Reisedokumente vorlegen konnte. Der Vorfall ereignete sich in einem Fernzug, der aus Frankreich eingereist war.

Der Mann war mit dem Zug aus Frankreich unterwegs, als die Bundespolizei im Bahnhof Kehl vorübergehende Binnengrenzkontrollen durchführte. Bei der Überprüfung konnte er keine gültigen Ausweispapiere vorzeigen. Eine anschließende Durchsuchung seines Gepäcks förderte elf vollständig gefälschte afghanische Personalausweise zutage.

Auf Nachfrage gab der Mann an, die Falschdokumente gehörten Familienmitgliedern. Die Behörden beschlagnahmten alle gefälschten Ausweise und verweigerten ihm umgehend die Einreise nach Deutschland. Der Fall wurde inzwischen an die Staatsanwaltschaft übergeben. Dem Afghanen drohen nun Anklagen wegen Beschaffung falscher amtlicher Ausweisdokumente sowie wegen versuchter unerlaubter Einreise.

Nach dem Vorfall bleibt dem Mann die Einreise nach Deutschland weiterhin verwehrt. Die beschlagnahmten Personalausweise werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen weiter untersucht. Die Staatsanwaltschaft wird über die nächsten rechtlichen Schritte entscheiden.