30 April 2026, 00:33

Gifhorns Polizei startet Großaktion für mehr Verkehrssicherheit von Radfahrern und E-Scootern

Zwei Personen mit Helmen fahren auf einem Motorroller, eine hält eine gelbe Flagge, mit einem Fahrzeug im Hintergrund.

Gifhorns Polizei startet Großaktion für mehr Verkehrssicherheit von Radfahrern und E-Scootern

Polizei Gifhorn startet großangelegte Verkehrssicherheitsaktion im Rahmen von "Sicher.Mobil.Leben"

Die Polizei Gifhorn hat am Dienstag eine umfangreiche Verkehrssicherheitskampagne gestartet, die Teil der Initiative "Sicher.Mobil.Leben" ist. Im Fokus standen Radfahrer und E-Scooter-Nutzer, wobei Beamte im gesamten Landkreis direkt mit Verkehrsteilnehmern ins Gespräch kamen. Über 40 Polizeikräfte waren im Einsatz, um die Sicherheit und das Bewusstsein für risikoarmes Verhalten zu stärken.

Im Rahmen der Aktion wurden fast 100 Radfahrer angehalten, um mit ihnen über sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu sprechen. Die Beamten klärten über Verkehrsregeln auf und wiesen besonders auf die Bedeutung von Helmen hin – vor allem für ältere Radfahrer. Die Behörden betonten, dass Radfahrer über 55 Jahre im Landkreis Gifhorn besonders häufig in Unfälle verwickelt sind.

Auch E-Scooter-Fahrer wurden gezielt angesprochen: Mehr als 50 Nutzer erhielten Hinweise zu korrektem Verhalten im Straßenverkehr und den gesetzlichen Vorgaben. Die Polizei verwies darauf, dass die zunehmende Beliebtheit von E-Bikes (Pedelecs) möglicherweise mit der höheren Unfallquote bei älteren Radfahrern zusammenhängt.

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Neben den Kontrollen veranstaltete die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn ein spezielles Präventionsangebot für ältere Bürger. In der Veranstaltung gab es praktische Sicherheitstipps und Antworten auf rechtliche Fragen, um die Risiken für besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer zu verringern.

Die Aktion unterstrich die Forderung, dass alle Radfahrer – insbesondere die über 55-Jährigen – einen Helm tragen sollten. Polizei und Verkehrswacht kündigten weitere Maßnahmen an, um die Gefahren durch E-Bikes und E-Scooter einzudämmen. Die Kampagne ist Teil der laufenden Bemühungen, die Unfallzahlen im Landkreis zu senken und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern.

Quelle