Gorfion Green Energy revolutioniert Energiewende mit neuer Strategie für 123 Milliarden Ersparnis
Nadeschda HolzapfelGorfion Green Energy revolutioniert Energiewende mit neuer Strategie für 123 Milliarden Ersparnis
Gorfion Green Energy stellt neue Strategie vor: Erneuerbare Energien beschleunigen und Kosten senken
Das Unternehmen Gorfion Green Energy hat eine neue Strategie vorgestellt, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und gleichzeitig die Kosten zu drücken. Bis 2045 könnten so rund 123 Milliarden Euro bei der Netzausbau eingespart werden. Der in Konstanz ansässige Spezialist für Photovoltaik-Anlagen und flexible "Solar-as-a-Service"-Lösungen setzt dabei auf bedarfsgerechten Netzausbau und eine effizientere Nutzung der bestehenden Infrastruktur.
Ein zentraler Ansatz ist das "Multi-Co-Location"-Modell, das es mehreren Energieprojekten ermöglicht, sich bestehende Netzanschlüsse zu teilen. Um die Effizienz weiter zu steigern, fordert die Strategie zudem striktere Fristen für Netzanschlüsse und vereinfachte Planungsverfahren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schaffung eines digitalen Zwillings des deutschen Stromnetzes. Dieses virtuelle Abbild soll die Transparenz erhöhen und die Zusammenarbeit der Beteiligten verbessern. Zudem schlägt das Unternehmen die Einführung regionaler Preiszonen und dynamischer Netzentgelte vor, um einen intelligenteren Energieverbrauch zu fördern und den künftigen Netzausbau gezielt zu steuern.
Darüber hinaus plädiert Gorfion Green Energy für Reformen am Strommarkt, darunter den Abbau der EEG-Umlage. Konkrete politische Schritte zu regionalen Preisen oder dynamischen Gebühren stehen jedoch noch aus. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Mai 2025 eine Konsultation zu Netzentgeltreformen gestartet und plant, bis 2029 dynamische Komponenten einzuführen. Gleichzeitig geht die Behörde gegen Verzögerungen bei der Einführung intelligenter Stromzähler vor.
Die Strategie betont, dass diese Maßnahmen das Energiesystem ohne zusätzliche Kosten transformieren könnten. Alle Akteure – von der Politik bis zur Wirtschaft – werden aufgefordert, den Plan zu unterstützen. Sollten die Vorschläge umgesetzt werden, könnten sie die Energiewende in Deutschland entscheidend voranbringen und Milliarden an Netzkosten einsparen.
Während die laufenden Reformen der Bundesnetzagentur teilweise in diese Richtung weisen, bleibt abzuwarten, ob die Politik breiter aufgreift. Der Erfolg der Strategie hängt nun davon ab, ob sie branchenweite Unterstützung findet.






