Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen
Großbrand auf Deponie Eichelbuck in Freiburg am Sonntag, 29. März 2026
Am Sonntag, dem 29. März 2026, brach auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg ein großer Brand aus. Gegen 11:25 Uhr geriet ein gewaltiger Komposthaufen aus zerkleinerten Pflanzenabfällen in Brand. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Das Feuer erfasste einen sechs Meter hohen Kompostberg mit einer Fläche von etwa 10 mal 20 Metern. Die Behörden vermuten, dass sich das organische Material durch Gärungsprozesse selbst entzündet haben könnte – ein Fall von spontaner Selbstentflammung.
Rund 45 Einsatzkräfte, darunter Berufs- und Freiwillige Feuerwehren, rückten zum Ort des Geschehens aus. Mit zwei Radladern, einem Bagger mit Greifarm und mehreren Tanklöschfahrzeugen ging man gegen die Flammen vor. Zunächst musste der Kompost mit Schwerlastgeräten auseinandergezogen werden, bevor das Feuer vollständig gelöscht werden konnte.
Das Löschwasser wurde in einer Staffeloperation herangeschafft, unterstützt von einem zusätzlichen Tanklöschfahrzeug, das von einem nahegelegenen Flugplatz angefordert wurde. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 20 Uhr an – ein Einsatz, der fast neun Stunden in Anspruch nahm.
Dieser Vorfall folgt einem ähnlichen Ereignis Anfang März, als es auf einem Kompost- und Abfallgelände in Kornwestheim Rauchentwicklung gab. Allerdings gibt es keine aktuellen Statistiken oder Hinweise auf eine Häufung solcher Brände in Deutschland in den letzten Jahren.
Der Brand auf der Deponie Eichelbuck erforderte einen Großeinsatz mit Schwergerät und langwierigen Löscharbeiten. Als wahrscheinliche Ursache wird die Selbstentflammung untersucht. Der Vorfall zeigt die Herausforderungen, die mit der Bekämpfung großflächiger Kompostbrände einhergehen.






