08 January 2026, 00:47

Großeinsatz der Polizei sichert friedliches Europa-League-Spiel des VfB Stuttgart

Ein Fußballspiel in einem Stadion mit sechs Spielern, drei Fußballen, vielen Zuschauern in Regenjacken mit Schirmen und mehreren Kameramännern.

Großeinsatz der Polizei sichert friedliches Europa-League-Spiel des VfB Stuttgart

Am 6. November 2025 kam es in der MHP-Arena zum Aufeinandertreffen von VfB Stuttgart und Feyenoord Rotterdam in der UEFA Europa League. Mit über 19.000 mitreisenden Fans des niederländischen Vereins wurde ein großangelegter Polizeieinsatz notwendig, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen.

Die Feyenoord-Anhänger trafen weitgehend ohne größere Zwischenfälle in Stuttgart ein, doch die Behörden blieben wachsam. Der Zugang zu wichtigen Verkehrs-knotenpunkten wie dem Stuttgarter Hauptbahnhof sowie den nahegelegenen S-Bahn-Halten Untertürkheim, Bad Cannstatt und Neckarpark wurde zeitweise eingeschränkt. Diese Maßnahme diente dazu, die rivalisierenden Fangruppen während der An- und Abreise voneinander zu trennen.

Die Bundespolizeidirektion Stuttgart leitete den Einsatz und wurde durch zusätzliche Bereitschaftskräfte unterstützt. Beamte beschlagnahmten bei einigen Gästefans Pyrotechnik und Materialien zur Gesichtsverhüllung. Trotz der potenziellen Risiken kam es im gesamten Verlauf der Veranstaltung zu keinen körperlichen Auseinandersetzungen. Matthias Kroll, der Einsatzleiter, lobte im Nachhinein den Erfolg der Operation. Er betonte, wie effektiv die Planung und Koordination zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit beigetragen hätten.

Der Polizeieinsatz endete ohne schwerwiegende Vorfälle und ermöglichte allen Zuschauern eine sichere Abreise. Beide Fangruppen nutzten die S-Bahn für die Rückfahrt, ohne dass es zu Gewaltvorfällen kam. Die Behörden werteten die getroffenen Maßnahmen als Erfolg bei der Bewältigung dieses hochkarätigen Spiels.