Halle versichert: Brücken sind sicher – trotz Dresdner Einsturz und Risse
Wenzel WeinholdHalle versichert: Brücken sind sicher – trotz Dresdner Einsturz und Risse
Halles Stadtverwaltung beruhigt Bevölkerung: Brücken sind sicher
Die Stadtverwaltung Halle hat die Öffentlichkeit versichert, dass ihre Brücken sicher sind. Der Fokus liegt auf den Kontrollen nach dem Einsturz der Dresdner Carola-Brücke, der zu beschleunigten Prüfungen lokaler Bauwerke führte. Laut Behörden besteht an der Franckeplatz-Hochstraße derzeit keine akute Gefahr.
Nach dem Vorfall in Dresden ordnete die Stadt Sonderinspektionen ihrer eigenen Brücken an. Dabei wird vor allem auf Oberflächenrisse geachtet, da Mängel im Stahl nicht sichtbar sind. René Rebenstorf, Halles Leiter für Stadtentwicklung, betonte, dass sich die Franckeplatz-Hochstraße in gutem baulichem Zustand befinde und keine unmittelbare Gefahr darstelle.
Er wies Spekulationen zurück, die wichtige Brückenverbindung am Franckeplatz aufzugeben. Die Hochstraße, die Altstadt und Neustadt verbindet und ebenfalls aus Spannbeton besteht, steht unter Beobachtung. Die beiden markanten Brücken am Riebeckplatz sollen bis 2029 abgerissen werden, um Platz für ein neues Kulturzentrum zu schaffen und wegen ihrer abgelaufenen Lebensdauer.
Die Verwaltung wird die Saale- und Elisabethsaale-Brücken erst bei Bedarf ersetzen – und dann im ursprünglichen Design. Für die Franckeplatz-Trasse muss in den kommenden Jahren ein langfristiges Konzept erarbeitet werden.
Ziel der Inspektionen ist es, die Sicherheit ohne sofortige Sperrungen zu gewährleisten. Die Riebeckplatz-Brücken werden im Rahmen einer umfassenden Neugestaltung abgerissen. Erneuerungen anderer Brücken folgen bei Bedarf ebenfalls im Originaldesign.






